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Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler und Personalratsvorsitzender Werner Ruffing beim Unterzeichnen der Dienstvereinbarung © Stadt Speyer

Dienstvereinbarung zur Modernisierung und Digitalisierung in Kraft getreten

Die Digitalisierung schreitet auch innerhalb der Stadtverwaltung Speyer immer weiter voran und Begriffe wie „E-Government“ und „Smart Services“ halten Einzug in den Verwaltungssprachgebrauch. Um den Prozess zu formalisieren und den Mitarbeitern der Verwaltung einen verbindlichen Fahrplan an die Hand zu geben, wurde nun eine Dienstvereinbarung zur Modernisierung und Digitalisierung unterzeichnet.

  „Die Digitalisierung stellt eine umfassende Verwaltungsmodernisierung dar, mit der viele Erwartungen, zum Teil aber auch Ängste oder Vorbehalte verbunden sind. Um in diesem Rahmen nicht nur die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen, sondern auch die Belange der Belegschaft, wie zum Beispiel den Arbeits- und Gesundheitsschutz, im Auge zu behalten, habe ich gemeinsam mit dem Personalrat eine ‚Dienstvereinbarung zur Modernisierung und Digitalisierung in der Stadtverwaltung Speyer‘ unterzeichnet“, so Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler. Darin wird unter anderem die Beschäftigungssicherung und Qualifizierung der Mitarbeiter geregelt, eine innovationsfreundliche und wertschätzende Führungskultur gefördert und der korrekte Umgang mit personenbezogenen Daten näher erläutert.

  „Die gesetzliche Verpflichtung, die Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung bis Ende 2022 auch digital bereitzustellen, stellt für die Stadtverwaltung und all ihre Beschäftigten eine große Herausforderung dar. Es ist gut und richtig, dass wir mit der Dienstvereinbarung nun ein verbindliches Dokument an der Hand haben und damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung digitaler Verwaltung gehen“, betont Sandra Selg, die als ehrenamtliche Beigeordnete seit Mai 2020 den Bereich „Digitales“ verantwortet.

  Auch für die internen Verwaltungsabläufe sei die Dienstvereinbarung enorm wichtig, da sie den formalen Rahmen dafür schaffe, sukzessive weiteren Mitarbeitern der Verwaltung die Möglichkeit zu geben, von zu Hause aus zu arbeiten, so Selg. Die Dienstvereinbarung wurde am 27. August 2020 unterzeichnet und ist an diesem Tag in Kraft getreten. - Lisa-Marie Eschenbach

 

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