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Speyer: Neue Müllbehälter

„CDU verärgert über das Verfahren bei der Installation auf der Maximilianstraße“

Speyer. - Unterflurbehälter wären vielleicht die bessere Alternative gewesen. „Es ist nicht gut, aus der Presse zu erfahren, dass die Verwaltung derzeit auf der Maximilianstraße nach und nach neue Abfallbehälter mit größerem Volumen installiert, ohne dass dies vorher in den Ratsausschüssen, weder im Bauausschuß noch im Werksausschuß der Entsorgungsbetriebe, beraten wurde“ – diese Kritik äußern Fraktionsvorsitzender Axel Wilke und sein Stellvertreter Hans-Peter Rottmann, der auch Sprecher seiner Partei im Werksausschuß ist, in einer Presseerklärung.

  Beide erinnern daran, dass es seit Jahren lebhafte Diskussionen um die Vermüllung gerade der Maximilianstraße, und vor allem an den Wochenenden gibt. Seit über 2 Jahren suchen wir alle zusammen nach Möglichkeiten, wie wir der Müllberge Herr werden können, ohne die leidgeprüften Mitarbeiter des Städtischen Betiebshofs noch mehr zu belasten, erinnert die CDU.

  Frau Seiler als damals zuständige Dezernentin habe jedenfalls das Problem nie in den Griff bekommen. Wilke und Rottmann erinnern daran, dass die CDU bereits im Frühjahr 2018, auf dem Höhepunkt der ersten Diskussionen, die Installation sog. Unterflurbehälter vorgeschlagen hatte, wie sie in einigen anderen Städten, z. B. in Mannheim bereits zum Einsatz kommen. Hier kann viel mehr Müll gesammelt werden als in den klassischen Mülleimern und es braucht deshalb deutlich weniger Leerungen, meint die CDU.

  Hierzu habe es in der Ratssitzung geheißen, dass die Untergrundverhältnisse der Maximilianstraße den Einbau solcher Behälter erschwerten, möglicherweise unmöglich machten. “Wir haben damals gebeten, dass die Verwaltung im Bauausschuss einmal umfassend über die Untergrundsituation der Hauptstraße informiert, auch wegen der Diskussion zur Freilegung des Speyerbachs“, erinnert Wilke. Dies sagte die Verwaltung auch zu.

  In einer Sitzung sei dies dann auch auf der Tagesordnung gestanden, dann aber wieder abgesetzt worden, und seitdem habe man davon nichts mehr gehört. Und jetzt würden an den Gremien vorbei Fakten geschaffen, ohne dass geklärt sei, ob Unterflurbehälter nicht doch möglich und die für das Erscheinungsbild bessere Lösung seien.

  Hinsichtlich der neuen Behälter, die jetzt aufgestellt werden, sei Skepsis angebracht, auch 120 Liter sind an Wochenendtagen sicher rasch voll, und die neuen Behälter erlauben auch immer noch das Abstellen leerer Getränke- und Eisbecher auf dem Deckel, was besonders Anstoß erregt. - Presse/CDU Speyer

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