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v. l. Thilo von Olnhausen (Süßwaren), Alexander Lemke (Deftiges, Crêpes), Anja Ruppert-Keller (Flammkuchen, Wein, Kinderkarussell), Waltraud von Olnhausen (Süßes, Dampfnudeln), Beate Wittmann (Fische angeln, Kinderspaß), Patrick Barth (Deftiges), Harald Klauder (Süßes). - Bild © Detlef Oertel.

Der Domgarten-Bummel geht zu Ende / Dank an Stadt und OB Seiler

Gibt's den Weihnachtsmarkt oder ein Weihnachtsdorf?

„Statt Messe-Rummel Domgarten-Bummel“ wird heute Abend beendet. „Wir sind der Stadtverwaltung mehr als dankbar“, sagt Alexander Lemke, Vorsitzender des Speyerer Schaustellerverbandes, gegenüber dem Speyer-Report hinsichtlich dessen, dass die Schausteller in den Zeiten von Corona – Frühjahrsmesse und Brezelfest sind ausgefallen, die Herbstmesse findet ebenfalls nicht statt – 12 Wochen lang jeweils von mittwochs bis sonntags ihre Geschäfte am Laufen halten konnten.

  Sein Dank im Namen der Mitglieder des Speyerer Schaustellerverbandes gilt auch Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, „die immer auf Seiten der Schausteller steht“, merkte Lemke an. Festgestellt habe man, dass das Hygienekonzept stimmte und dass sich alle Besucher, bis auf zwei drei ab und zu, an die Regeln gehalten haben. Den paar Regelverweigerern sei klar gemacht worden: ohne Maske, ohne Abstand gibt‘s absolut nix.

  Nun gehen heute Abend im Domgarten die Lichter aus. Die Gastrobetriebe der Schausteller machen dicht. Das heißt: heute ein letztes Mittagessen, einen letzten Crêpe, einen letzten Spießbraten, eine letzte Schorle, eine letzte Runde im Karussell, noch mal einen Fisch angeln, ein Lebkuchenherz, gebrannte Mandeln mitnehmen, eine letzte Frikadelle verdrücken. Lemke, Ruppert-Keller, Barth, Wittmann, von Olnhausen und Klauder sorgten in dieser Corona-Zeit für Spaß und Lebensqualität und hatten selbst was zu tun - in vielen anderen Städten war bezüglich Schaustellerei nix los. Tja, Speyer ist eben SPITZE!

  Schausteller Thilo von Olnhausen: „Wir sind froh, wenn die Normalität schnellst möglich zurückkehrt. Die Kundschaft hat sich bei uns wohlgefühlt. Beide Seiten fanden das Angebot im Domgarten einfach super toll“. Ob ein gastronomisches Angebot im Domgarten künftig durchgeführt wird, steht noch ganz weit weg in den Sternen, aber als Idee schon mal „im Raum“. Hinter dem Weihnachtsmarkt oder dem angedachten Weihnachtsdorf steht immer noch ein ?-Zeichen. - bb

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