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Die Trommelgruppe AFABATO. - © Bernhard Bumb

Unter dem Motto „offen geht“ wurde die Interkulturelle Woche 2021 in der Dreifaltigkeitskirche eröffnet

Speyer. - Die Interkulturelle Woche (IKW) wurde in Speyer am vergangenen Samstag in der Dreifaltigkeitskirche eröffnet. Für Staatsministerin Anne Spiegel und Staatsministerin Katharina Binz sprach Staatssekretär David Profit ein Grußwort seitens der Landesregierung.

   Nadja Hattab, Vorsitzende des Beitrates für Migration und Integration, hieß die etwa 100 zugelassenen Besucher auch im Namen aller Mitveranstalter willkommen. Zur Trommelgruppe AFABATO sagte Hattab: „Man spüre wie die Lebensfreude am Herzen liegt“. Die Vorsitzende dankte Pfarrerin Christine Gölzer für die Überlassung der Kirche.

   Profit lobte das Programm der Interkulturellen Woche, „das auf die Beine gestellt wurde“. Es gehe vor allem darum, den Dialog hinsichtlich der Integration zu fördern. Es sei wichtig, sich für den Rechtsstaat, die Menschenrechte und die Demokratie einzusetzen.

   Beigeordnete Irmgard Münch-Weinmann überbrachte die Grüße des Stadtvorstandes. Müch-Weinmann zeigte sich begeistert von den Trommlern und von der Band „Mosaik“, deren Musiker aus der AfA und aus verschiedenen Herkunftsländer kommen. Außer der Gruppe AFABATO und der Band „Mosaik“ machte auch die Trommel-Formation KETEMBA mit. Schüler der 12. Stufe am IGS Kolb-Schulzentrum überzeugten mit einem kurzen Theaterstück zum Thema Demokratie.

   Pfarrer Bähr, Landespfarrer der Diakonie, lobte ebenfalls das Programm der Interkulturellen Woche und betonte, das Leben könne so schön sein, wenn wir alle offen wären für alle Kulturen der Welt. Man solle sich die Offenheit bewahren, die Türen in der Welt öffnen für den Wohlstand. Bähr forderte ein „klares Plädoyer für eine offenen Gesellschaft“.

   Die IKW bietet bis zum 13. Oktober Musik, Theater, Sport, Kunst und Kultur: www.speyer.de/ikw Veranstalter sind der Beirat für Migration und Integration (verantwortlich), das Interreligiöse Forum Speyer, ZWANZIG10 Jugendkultur Speyer e. V., das Diakonische Werk Pfalz und die Stadtverwaltung Speyer. - bb

 

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