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Christian Baldauf und Julia Klöckner im Zoo Landau. - Bild © CDU Rheinland-Pfalz

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner besucht den Zoo Landau

Austausch über zoorelevante Themen und viel Anerkennung für die Arbeit des Zoos

Gerade jetzt in der Ferienzeit ist der Zoo Landau in der Pfalz ein beliebtes Ausflugsziel für große und kleine Tierfans. Neben seiner Bedeutung für den Tourismus in der Südpfalzmetropole leistet der Zoo aber auch einen wichtigen Beitrag zu Umweltbildung, Arten- und Tierschutz sowie zur Forschung. Dieses Engagement findet bundesweit Beachtung und so durften Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel jetzt Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner empfangen, die sich vor Ort ein Bild von der Arbeit des Landauer Zoos machen wollte.

  Während eines Besuchs bei den Dromedaren, den Logotieren des Zoos, informierte sich Ministerin Klöckner über die touristische Bedeutung des Zoos für Stadt und Region, auch im Zusammenhang mit den Herausforderungen in Corona-Zeiten. OB Hirsch betonte den Wert des Zoos für die Stadt: „Unser Zoo ist ein wichtiger Tourismusfaktor für Landau. Wir sind sehr stolz auf seine Entwicklung und unterstützen seinen Unterhalt gerne mit rund 500.000 Euro jährlich.“ Auch der Einsatz in der Umweltbildung und die Zusammenarbeit mit der benachbarten Universität seien wichtige Bausteine der Zooarbeit.

  Ministerin Klöckner zeigte sich am Streichelzoogehege begeistert, dass der Landauer Zoo mit der Haltung von Deutschen Großsilber-Kaninchen, Bergischen Schlotterkämmen und anderen Arten Teil eines vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Zuchtprojekts zugunsten bedrohter Nutztierrassen ist. Auch die Möglichkeit zur Sensibilisierung der Besucherinnen und Besucher für Themen der Landwirtschaft an dieser Stelle lobte Klöckner. Die Ministerin war auch empfänglich für die Sorgen der Zoos bezüglich der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Die wertvollen und teils unwiederbringlichen Bestände bedrohter Tierarten wie etwa der Visayas-Mähnenschweine müssten unbedingt erhalten bleiben und geschützt werden.

  Zoodirektor Heckel nutzte zudem die Gelegenheit, mit der Ministerin weitere wichtige Themen wie die derzeit laufenden Diskussionen und Gesetzesvorhaben etwa zu einer geplanten Beschränkung des Handels mit Wildtieren oder die Gefahr durch Zoonosen, d.h. zwischen Mensch und Tier übertragbare Erkrankungen, zu besprechen. Heckels Appell bei der Bearbeitung von Gesetzes- oder Verordnungsentwürfen die große fachliche Kompetenz in wissenschaftlich geleiteten Zoos zu nutzen, nahm die Bundeslandwirtschaftsministerin gerne mit. - Presse/Landau in der Pfalz

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