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Cover © Matthias Grünewald

Den „Domnapf“ zu Weihnachten schenken

Das bisher erste und einzige Buch mit der Geschichte und Geschichten eines bedeutenden Speyerer Denkmals: „Der Domnapf zu Speyer“. Der Napf ist ein Symbol der einstigen Freien Reichsstadt Speyer und des Fürstbistums Speyer. Viele Geschichten ranken, winden sich um die „Domschüssel“.

  Den meisten Leuten heutzutage ist der Napf als Weinbrunnen bekannt, aus dem ab und zu Pfälzer Wein ausgeschenkt wird. Spannende und hochinteressante Berichte mit vielen Bildern auf 80 Seiten bereichern das Wissen um ein herausragendes Exponat der Stadtgeschichte.

  Rund um den Napf wurde fröhlich gezecht und gebechert, einmal sogar ziemlich wild. Das war im Mittelalter. Da haben sich etliche Burschen gegenseitig in den Napf gestoßen und mussten nach einem weinseligen Bad trunken nach Hause geschleppt werden.

  Gar so turbulent war's in den jüngeren Zeiten nicht, aber Schulkinder haben einen Trinkbecher mit ihren nicht geraden sauberen Händen aus dem Napf heraus holen wollen, als dieser den Händen ihres Lehrers entglitt, die Kinder „plantschen“ mit ihren Händen im Wein herum – das schreibt Lina Sommer, eine pfälzische Mundartdichterin; sie war dabei.

  Beim feierlichen Einzug eines neuen Speyerer Oberhirten, zu Domjubiläen, bei der Friedensfeier 1871, bei der Seligsprechung des Paul Josef Nardini und jüngst anlässlich „200 Jahre Neugründung des Bistums Speyer“ tranken stets Tausende Besucher auf dem Domplatz die Gläser aus.

  Das Buch ist im Verlag Bernhard Bumb erschienen und für 12 € im Copy Shop Dörr (Salzgasse 1, Speyer) und in Buchhandlungen erhältlich. Ein schönes Weihnachtsgeschenk. -spr-

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