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Geschmückt von Kindern der Salier-Schule © Bernhard Bumb

Das schneeweiße Röckchen

Advent '22 / Der andere Adventskalender hat 28 "Türchen" (6)

Winterlied "Schneeflöckchen..."

Urfassung von Hedwig Haberkern geb. Stenzel (1837 – 1901), Lehrerin in Breslau, damals bekannt als „Tante Hedwig“, die viele Erzählungen für Kinder geschrieben hat. Wer die heutige Melodie komponiert hat ist nicht bekannt.

 

 

   Eine frühere Melodie, die aus der Feder Mozarts stammt, geht auf eine noch frühere Fassung zurück. Später wurde der Text zur Melodie „Im Märzen der Bauer...“ gesungen.

   Schließlich sei das Lied von deutschen Kolonisten aus Rußland und aus dem Kurland mitgebracht worden, heißt es. Weißröckchen ist ein schlesisches Synonym für Schneeflöckchen

 

Original

  Schneeflöckchen, vom Himmel
Da kommst du geschneit,
Du warst in der Wolke,
Dein Weg ist gar weit;
Ach setz’ dich an’s Fenster,
Du niedlicher Stern,
Giebst Blätter und Blumen,
Wir sehen dich gern!

    Schneeflöckchen, ach decke
Die Saaten geschwind,
Sie frieren, du wärmst sie,
So bittet das Kind.
Schneeflöckchen, Weißröckchen
So kommet doch all’,
Dann wird bald ein Schneemann,
Dann werf’ ich den Ball.

 

Aktueller Text

   Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.

    Komm setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.

    Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh’.

    Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal.
Dann bau’n wir den Schneemann
und werfen den Ball.

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