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Für Schausteller: Landtagsabgeordneter Michael Wagner (CDU) fordert landeseigenes Unterstützungsprogramm

„Schausteller sind in Folge der Restriktionen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie stark gebeutelt,“ so der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Wagner. Wenngleich bereits bestehende Lockerungen verschiedenen Berufszweige die Wiederaufnahme ihrer geschäftlichen Tätigkeit ermöglicht hätten, seien Einnahmemöglichkeiten auf einem Niveau wie vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie für Schausteller noch immer undenkbar.

   Dieser Umstand zeige sich vor allem in der Absage des „Speyerer Brezelfestes“ oder auch des „Dürkheimer Wurstmarktes“ und des „Kreuznacher Jahrmarkts“, welche für viele Schausteller als sehr große Volksfeste von Rheinland-Pfalz eine zentrale Einnahmequelle in der Vergangenheit darstellten.

   „Das Land Baden-Württemberg hat diese Problematik erkannt und möchte Schausteller mit dem landeseigenen Programm Tilgungszuschuss Corona II für besonders hart getroffene Dienstleistungsbranchen unterstützen,“ so Wagner Demnach können Schausteller einen Tilgungszuschuss zusätzlich zu den Bundeshilfen beantragen. Der Fördersatz wird zudem auf 50 Prozent erhöht. Für das Programm werden 37,6 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Aktuell sind zudem in Rheinland-Pfalz etwaige Leasingraten den Kreditannuitäten bei der Bestimmung der förderungsfähigen Höhe nicht gleichgestellt.

   Vor diesem Hintergrund will Wagner zusammen mit seiner Landtagskollegin Petra Schneider und seinem Landtagskollegen Dr. Helmut Martin (alle 3 CDU-Politiker gehören dem Wirtschaftsausschuss an) u. a. wissen, ob die Landesregierung ebenfalls ein zusätzliches Förderprogramm für Schausteller und andere besonders hart getroffene Dienstleistungsbranchen einführt. „Reden allein hilft nicht weiter,“ so der Abgeordnete. „Jetzt müssen endlich auch Taten folgen,“ so Wagner. - Presse/CDU

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