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Der Präsident des DRK Landau, Oberbürgermeister Thomas Hirsch (l.) und Vize-Präsident Peter Wollny (r.) im Gespräch mit Paula Keller und Jan Edinger im Impfzentrum LD/SÜW. © DRK Landau

Gemeinsam gegen Corona

DRK Landau im Impfzentrum LD/SÜW: Rund 50 ehrenamtliche Helfer mehr als sieben Monate im Einsatz / Rund 3.500 Stunden Sanitätsdienst / Etwa 2.000 weitere Stunden im Bereich Logistik und Personalplanung

Eine kleine Ära geht zu Ende: Nach sieben Monaten, 104.514 verabreichten Impfungen, 164 Öffnungstagen und 1.583 Betriebsstunden hat das Impfzentrum LD/SÜW zum 30. September seine Tore geschlossen. Mit dem Betrieb der Landeseinrichtung endete auch der Sanitätsdienst des DRK Landau: Insgesamt 46 Sanitäter stellten von Beginn an die medizinische Versorgung der Impflinge sicher – und das in 271 Schichten und mehr als 3.500 ehrenamtlichen Dienststunden.

   „Bereits im vergangenen Jahr haben unsere Mitglieder rund 3.500 Stunden ehrenamtliche Arbeit bei Corona-Einsätzen wie etwa im Testzentrum, beim Aufbau des Notkrankenhauses oder bei der Technischen Einsatzleitung im gemeinsamen Katastrophenschutzstab von Stadt und Kreis erbracht“, betont DRK-Geschäftsführerin Martina Boßmann. „Der Sanitätsdienst im Impfzentrum war für uns eine ganz besondere Erfahrung und – zusätzlich zu unserer regulären Arbeit und auch den Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen, die in den vergangenen Monaten wieder verstärkt gefragt waren – noch einmal ein echter Kraftakt. Aber wir sind sehr froh, dass wir auch in diesem Bereich noch einmal einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie leisten konnten“, so Boßmann.

   Was waren die Aufgaben der Sanitäter im Impfzentrum? Die Einsatzkräfte des DRK Landau haben die medizinische Versorgung in der Landeseinrichtung im Gewerbepark am Messegelände sichergestellt und die rund 104.500 Patienten, die dort seit Februar ihre Corona-Schutzimpfung erhalten haben, im Wartebereich betreut. Dabei waren sie nicht nur für mögliche allergische Reaktionen, sondern auch für zahlreiche weitere medizinische Notfälle gewappnet: Denn, dort, wo viele Menschen zusammenkommen, kann es jederzeit zu kleineren oder größeren Zwischenfällen kommen. Darüber hinaus waren die Sanitäter auch für die Zufriedenheitsumfragen zuständig, die am Ende des Aufklärungs- und Impfprozesses durchführt wurden.

   Auch neben dem Sanitätsdienst hat das DRK Landau das Team des Impfzentrums mit medizinischem und technischem Know-how unterstützt: In mehr als 2.000 ehrenamtlichen Dienststunden und rund 240 Schichten wurde von den Einsatzkräften des DRK die komplette Logistik übernommen. Dazu zählte unter anderem die Bestellung und Ausgabe des Impfstoffs, die Lagerverwaltung über eine eigens zu diesem Zweck selbst programmierte Software und das Ordern von (medizinischem) Verbrauchsmaterial – vom Kugelschreiber bis zur Kanüle. Die Einsatzkräfte haben außerdem große Teile der Personalplanung und das Erstellen der Dienstpläne für mehr als 100 Angestellte übernommen.

   „Die Einatzkräfte des DRK Landau sind immer – und auch gerade jetzt in Zeiten von Corona – rund um die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger da und haben maßgeblich zum erfolgreichen Betrieb des Impfzentrums beigetragen“, betont der Präsident des DRK Landau, Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Gerade die vergangenen Monate, in denen zahlreiche Helferinnen und Helfer zusätzlich zu ihren regulären Einsätzen und den Sonderbelastungen durch die Pandemie auch noch zur Unterstützung bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal im Einsatz waren, haben uns gezeigt, wie groß der Stellenwert des Ehrenamts ist und wie unbezahlbar die Arbeit, die geleistet wird“, so Hirsch. Für diese großartige Leistung und den Dienst an der Allgemeinheit gelte allen Helfern sein ausdrücklicher Dank. - Presse/DRK Landau/Pfalz

   Nähere Informationen zur Arbeit des DRK Landau finden sich unter www.drk-landau.de.

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