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Polizei-Report (ots): 31.12.2020/01.01.2021 / Wohnhausbrand in Frankenthal - 13 verletzte Bewohner u. a. Meldungen

Silvester

Polizeipräsidium Rheinpfalz: Positive Silvesterbilanz. Im Einsatz waren deutlich mehr Polizeikräfte als sonst in Silvesternächten, insbesondere in den Städten Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis, wo nächtliche Ausgangsbeschränkungen gelten. - In der Nacht kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Der Großteil der Bevölkerung hielt sich an die geltenden Corona-Beschränkungen. - Es wurden insgesamt 507 Personen kontrolliert bzw. die Identität festgestellt. Es kam zu 25 Platzverweisen. Bei den Kontrollen wurden folgende Verstöße festgestellt: 35 Verstöße gegen die Maskenpflicht, 11 Mal wurden verbotenerweise Feuerwerkskörper auf öffentlichen Plätzen oder öffentlichen Straßen abgebrannt, 7 Mal gegen das Konsumverbot von Alkohol in der Öffentlichkeit, 158 Mal gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung, davon 71 in Ludwigshafen, 24 in Speyer, 43 in Frankenthal, 20 im Rhein-Pfalz-Kreis. 20 Mal gegen die Beschränkung zur Personenzahl. - Darüber hinaus kam es im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums nach ersten Auswertungen zufolge zu insgesamt 7 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die im Zusammenhang mit den Silvesterfeierlichkeiten stehen. 2 Strafanzeigen wurden wegen Körperverletzungsdelikten entgegengenommen. In 2 Fällen ermittelt die Polizei gegen jugendliche Tatverdächtige. - Fazit: Die Bürger im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz verhielten sich größtenteils vernünftig und umsichtig.

Frankenthal - Lediglich einen Einsatz nach dem Jahreswechsel galt es für die Feuerwehr Frankenthal zu bewältigen. Dabei handelte es sich jedoch um einen Brand in einem 4-geschossigen, 18-Wohnparteienhaus im Frankenthaler Süden mit 13 leichtverletzten Bewohnern. - Da eine Silvesterbereitschaft auf der Hauptfeuerwache auf Grund der Pandemie in diesem Jahr nicht möglich war, wurde ganz dem Trend der letzten Monate auch für diese Nacht umgeplant. Statt Präsenz und gemeinsam feiern hieß es nun #staysafe im Kreise der Familie mit Bereitschaft #athome. Die wichtigsten Positionen der Fahrzeuge waren vorgeplant und namentlich besetzt, der Rest wurde entsprechend aufgefüllt. Rund 30 eingeteilte Kameradinnen und Kameraden verbrachten den Jahreswechsel zu Hause bei anti-alkoholischen Getränken - immer bereit für die Sicherheit der Frankenthaler Bürgerinnen und Bürger in den Einsatz zu gehen. Gegen 00:48 Uhr wurde die Feuerwehr Frankenthal dann zu einem Gebäudebrand in der Matthias-Grünewald-Straße in Frankenthal alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte drang dichter Rauch aus dem Treppenhaus. Auf einzelnen Balkonen befanden sich Bewohner und riefen um Hilfe. Diese wurden zunächst betreut, da keine akute Gefahr bestand. Durch den Einsatz einer Drehleiter wurden insgesamt 5 Personen von Balkonen, deren Wohnungen verraucht waren, nach unten gebracht. Die übrigen Bewohner wurden nach Belüftung des Treppenhauses nach unten geführt. Der Brand im Keller des Treppenhauses war sehr schnell durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr gelöscht. Insgesamt 13 Personen wurden durch ein Großaufgebot des Rettungsdienstes zunächst gesichtet und anschließend auf Grund Verdacht Rauchgasintoxikation in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Teilweise waren die Bewohner noch vor Eintreffen der Feuerwehr durch das verrauchte Treppenhaus nach unten geflüchtet, manche hatten dabei ihre Wohnungstüren offen zurückgelassen. Alle Wohnungen wurden durch die Feuerwehr kontrolliert und soweit erforderlich mittels Überdrucklüftern rauchfrei geblasen. Die Feuerwehr Frankenthal war mit 7 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot an Rettungswagen, sowie Notärzten, leitender Notarzt und organisatorischer Leiter vor Ort. Durch die Polizeiinspektion Frankenthal und Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik, Technik wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Ermittlungen zur Brandursache und der Schadenshöhe werden durch die Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Rheinpfalz geführt.

Bad Dürkheim - Die Polizeiinspektion Bad Dürkheim zieht nach dem Jahreswechsel eine positive Silvesterbilanz. In der Nacht kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Der Großteil der Bevölkerung hielt sich an die geltenden Corona-Beschränkungen. Insbesondere öffentliche Plätze, an denen in den Vorjahren traditionell viele Feiernde zusammengekommen waren, wurden verstärkt kontrolliert. Überwiegend kam es zu Einsätzen hinsichtlich Ruhestörungen und dem Abbrennen von Feuerwerk. Dieses wurden zumeist auf privatem Grund gezündet. Lediglich in einem Fall wurde festgestellt, dass das Feuerwerk auf der Straße abgebrannt wurde. Den Verantwortlichen erwartet nun ein Bußgeld.

Germersheim - Die Polizeiinspektion Germersheim zieht nach dem Jahreswechsel eine positive Silvesterbilanz. In der Nacht kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Der Großteil der Bevölkerung hielt sich an die geltenden Corona-Beschränkungen. Es wurden insgesamt 21 Personen kontrolliert bzw. die Identität festgestellt. Es kam zu insgesamt drei Platzverweisen, vier Durchsuchungen und einer Ingewahrsamnahme. Bei den Kontrollen wurde lediglich ein Verstoß wegen des verbotenen Abbrennens von Feuerwerkskörpern auf öffentlichen Plätzen oder öffentlichen Straßen festgestellt. Darüber hinaus kam es im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Germersheim nach ersten Auswertungen zufolge zu insgesamt drei Straftaten, die im Zusammenhang mit den Silvesterfeierlichkeiten stehen. Eine Strafanzeige wurde wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz entgegengenommen. Einmal kam es zu einer Nötigung. Zudem mussten die Beamten einmal wegen einer Beleidigung einschreiten. Die Bürger im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Germersheim verhielten sich überwiegend vernünftig und umsichtig.

Neustadt - Der Jahreswechsel zum neuen Jahr 2021 verlief aus polizeilicher Sicht unproblematisch. Es ereigneten sich nur wenige polizeilich relevante Sachverhalte im Zuständigkeitsgebiet hiesiger Polizeiinspektion, die sich größtenteils auf gemeldete Ruhestörungen oder Streitigkeiten bezogen. - Bei einer zunächst verbalen Auseinandersetzung am Bayernplatz kurz vor 03.00 Uhr fuchtelte einer der Beteiligten mit einer Schreckschusspistole herum. Ein anderer Beteiligter konnte ihm diese abnehmen, wobei der 38jährige leicht verletzt wurde. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

 

Bellheim

Gefährdung durch betrunkene Autofahrerin - Am Mittwochvormittag gegen 11:30 Uhr wurde der Polizei Germersheim ein von Bellheim nach Germersheim Schlangenlinien fahrender weißer Peugeot 207 gemeldet. Während der Fahrt geriet die Peugeot-Fahrerin an der Kreuzung Am Weidensatz / In der Fellach in Bellheim beim Abbiegevorgang auf die Gegenfahrbahn, sodass ein entgegenkommendes Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen musste, um einen Verkehrsunfall zu verhindern. Die 55-jährige Halterin und Fahrerin des Peugeot konnte an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Bei der ersten Ansprache konnten die Polizeibeamten trotz Einhaltung des Sicherheitsabstands deutlichen Alkoholgeruch wahrnehmen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte das "gute Näschen" der Polizeibeamten und zeigte einen Wert von 3,28 Promille. Der 55-Jährigen wurde im Anschluss eine Blutprobe entnommen und ihr Führerschein wurde sichergestellt. Zudem wurde gegen die Peugeot-Fahrerin ein Strafverfahren eingeleitet. Der Fahrer des gefährdeten Fahrzeugs, weitere gefährdete Verkehrsteilnehmer oder Zeugen, die Hinweise zu der Straßenverkehrsgefährdung geben können, mögen sich bitte telefonisch unter 07274-9580 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei der Polizeiinspektion Germersheim melden.

 

Frankenthal

Nach dem Jahreswechsel suchte ein 32-Jähriger gegen 03.00 Uhr einen Zigarettenautomaten. Hierbei traf er im Eichwiesenweg in Frankenthal auf eine Gruppe von 5-6 Personen. Nachdem sich die Personengruppe von dem 32-Jährigen gestört fühlte, kam es nach einem Wortgefecht zu einer gefährlichen Körperverletzung Nachteil des 32-Jährigen. Der 32-Jährige wurde mit einem Gegenstand geschlagen und erlitt eine stark blutende Schnittwunde, die in einem Krankenhaus versorgt werden musste. Die Täter, jeweils im Alter von ca. 20 Jahren, flüchteten unterdessen mit Fahrrädern in unbekannte Richtung. Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

 

Haßloch

Betrunkener Jugendlicher versucht Motorroller zu stehlen - In der Silvesternacht versuchte ein 14-jähriger aus Mannheim gegen 21:00 Uhr einen am Bahnhof abgestellten Motorroller zu entwenden. Nach kurzer Fahrtstrecke ging der Roller aus. Beim erneuten Versuch das Zweirad zu starten fiel dieses um. Der Jugendliche war erheblich betrunken, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Altersmäßig ist der Jugendliche bereits strafmündig und wird sich daher entsprechend zu verantworten haben. Er wurde nach Abschluss der Maßnahmen seinem sicherlich nicht erfreuten Vater übergeben.

Auto vorsätzlich beschädigt - Mutwillig beschädigt wurde am 28.12.2020, im Zeitraum von 15:00 bis 19:30 Uhr, ein in der Max-Planck-Straße abgestellter Pkw. Hierbei wurde nicht nur das komplette Heck des Autos zerkratzt, sondern auch noch das Verdeck zerschnitten. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 5000 Euro. Hinweise bitte an die Polizei in Haßloch unter der Rufnummer 06324-933-0 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ludwigshafen

Feuerwehreinsätze im Stadtgebiet Ludwigshafen (SB)Am 31.12.2020 wurde die Feuerwehr Ludwigshafen den ganzen Tag zu verschiedensten Einsätzen alarmiert. Am Morgen wurde durch eine Brandmeldeanlage ein Einsatz bei einem Industriebetrieb in Stadtteil Rheingönnheim gemeldet. Der Auslösegrund war heißer Wasserdampf welcher dadurch einen Fehlalarm ausgelöst hatte. Gegen 10.00 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung aus dem Straßenbahnbereich im Rathauscenter alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte eine leichte Raucheinwicklung im U-Bahnbereich der Ebene "C" festgestellt werden. Die Ursache hierfür war ein Lagerfeuer im unmittelbaren Einfahrtbereich der Straßenbahnen in den Tunnel. Im Laufe des Tages mussten bei mehreren Einsätzen Personen aus steckengebliebenen Aufzügen befreit werden. Um 23.13 Uhr wurden wir wiederholt zu einer Rauchentwicklung im U-Bahnbereich des Rathauscenter alarmiert. Vor Ort war der gesamte Bereich der Tiefebene stark verraucht. Zur Unterstützung der Brandbekämpfungsmaßnahmen wurde hierfür die Freiwillige Oppau mitalarmiert. Gegen 0:00 Uhr war das Feuer gelöscht. Umfangreiche Entrauchungsmaßnahmen waren hier jedoch erforderlich. Der Einsatz hier war um 1:21 Uhr beendet. Parallel wurde ein Müllbrand im Stadtteil Hemshof sowie ein Wohnungbrand im Stadtteil Gartenstadt von den Einsatzkräften abgearbeitet. Ein Müllbehälterbrand um 04:29 Uhr beendete die Schicht der Feuerwehreinsatzkräfte. Ausschließlich beim Wohnungsbrand in der Gartenstadt wurde eine Person leicht verletzt.

 

Speyer

Unfall mit Leichtverletztem - 30.12.2020, 17.05 Uhr. Die 35-jährige Fahrerin eines PKW Kia befuhr die Wormser Landstraße Richtung stadtauswärts und wollte nach links auf den Parkplatz des dortigen dm-Marktes abbiegen. Hierbei übersah sie den 18-jährigen Skoda-Fahrer, der ihr entgegenkam. Es kam zur Kollision der beiden, wobei die Kia-Fahrerin verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Gesamtschaden wird auf etwa 18.000 Euro geschätzt

Drei Kennzeichen gestohlen - 29.12.2020, 19.00 Uhr, bis 30.12.2020, 08.00 Uhr. Gleich drei amtliche Autokennzeichen wurden in der Nacht zum Donnerstag in der Hasenstraße und Dudenhofer Straße entwendet. Hierbei hatte es der Täter jedesmal nur auf die hinteren Kennzeichen abgesehen. Hinweise auf verdächtige Personen nimmt die Polizei Speyer unter der Tel. 06232-1370 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

PKW-Aufbruch - 29.12.2020, 20.00 Uhr, bis 30.12.2020, 08.00 Uhr. In der Nacht zum Donnerstag brach im Sanddornweg ein bislang unbekannter Täter einen schwarzen PKW Smart auf. Mehr als ein 50-Cent-Stück stand als Beute jedoch nicht zur Verfügung. Das Einschlagen der Fahrertürscheibe dürfte ein nicht unerhebliches Geräusch verursacht haben. Hinweise auf verdächtige Personen nimmt die Polizei Speyer unter der Tel. 06232-1370 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

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