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Polizei-Report Speyer (ots): Radfahrer schwer verletzt / Betrunkener verletzt Polizist – u. a.

Versuchter Liebesbetrug am Telefon (03/2709) 27.09.2020, 10:12 Uhr - Einen sog. "Love Scamming-Betrug" beanzeigte am Sonntag eine 68-jährige Frau aus Speyer. Diese lernte über Facebook bereits Anfang September einen Mann kennen, der vorgab, auf einer Bohrinsel vor Spanien zu arbeiten. Danach schrieb man sich praktisch täglich. Der fremde Mann gab hierbei vor, sich Hals über Kopf in die 68-Jährige verliebt zu haben. Als ein geplantes Treffen in Deutschland durch den Mann kurzfristig abgesagt wurde, hegte die Frau letztlich Zweifel an dessen Angaben. Als er ihr dann einen Link schickte, über welchen sich die Geschädigte einloggen und eine Überweisung für ihn tätigen solle, entschloss sich die Frau, den Sachverhalt bei der Polizei zu beanzeigen. Zu einem finanziellen Schaden kam es bislang nicht.

Betrunkener Pkw-Fahrer widersetzt sich seiner Ingewahrsamnahme und verletzt dabei einen Polizeibeamten leicht (48/2809) - 28.09.2020, 19:04 Uhr – Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte leitete die Polizei Speyer am Montagabend gegen einen 41-jährigen Verkehrsteilnehmer aus Ludwigshafen ein. Dieser war zuvor einem Zeugen auf der B9 aufgefallen, weil er aus Richtung Ludwigshafen kommend Schlangenlinien fuhr. Der 41-Jährige in seinem Citroen konnte durch eine Streife in der Siemensstraße in Speyer kontrolliert werden. Hierbei war starker Alkoholgeruch wahrzunehmen, ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 3,3 Promille. Dem Fahrer wurde auf der Dienststelle durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Als er aufgrund seiner hochgradigen Alkoholisierung in polizeilichen Schutzgewahrsam genommen werden sollte, widersetzte er sich dem Verbringen in die Zelle und verletzte hierbei einen Polizeibeamten leicht am Daumen. Letztlich konnte der Beschuldigtem dem Gewahrsam zugeführt werden, in welchem er die Nacht verbrachte.

33-Jähriger nach Beleidigung von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen (42/2809) 28.09.2020, 18:00 Uhr - Am Montag meldeten mehrere Passanten einen in der Maximilianstraße herumschreienden, verwirrt wirkenden Mann. Eine Polizeistreife konnte den 33-jährigen Wohnsitzlosen in der Fußgängerzone feststellen. Er zeigte sich auch den Beamten gegenüber verbal aggressiv und sprunghaft in seinem Verhalten. Dem ihm gegenüber ausgesprochen Platzverweis leistete er keine Folge, sondern nahm diesen zum Anlass, die Polizeibeamten öffentlichkeitswirksam und lautstark zu beleidigen. Der Beschuldigte wurde daraufhin in polizeilichen Gewahrsam genommen. Da er sich offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er von der Polizei an eine Fachklinik überstellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

Radfahrer nach Missachtung der Vorfahrt von Pkw erfasst und schwerverletzt (50/2809) - 28.09.2020, 19:20 Uhr - Am Montag gegen 19:20 Uhr kam es in der Friedrich-Ebert-Straße zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein 49-jähriger Radfahrer aus Speyer schwer verletzt wurde. Dieser fuhr zuvor unter Missachtung der Vorfahrtsregelung aus der Einfahrt "Max und Moritz" unvermittelt auf die Friedrich-Ebert-Straße ein, ohne auf einen auf der Friedrich-Ebert- Straße aus Richtung "Rauschendes Wasser" fahrenden, bevorrechtigten Ford Ka zu achten. Der 29-jährige Pkw-Fahrer aus Speyer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und erfasste den Radfahrer, welcher ohne Fahrradhelm unterwegs war. Dieser schlug mit seinem Kopf auf der Windschutzscheibe des Pkw auf und erlitt eine Platzwunde. Der hierdurch schwerverletzte Radfahrer wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik nach Ludwigshafen verbracht.

Teppich in Brand geraten (19/2709) - 27.09.2020, 20:35 Uhr - Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am Sonntagabend gegen 20:35 Uhr in der Lessingstraße in einem Gemeindepsychiatrischen Zentrum ein Teppich im Treppenhaus in Brand. Der im Bereich der nicht verschlossenen Haupteingangstür im Gebäude liegende Teppich konnte durch die eintreffenden Polizeibeamten durch Austreten gelöscht werden. Aufgrund der Rauchentwicklung im Gebäude musste das Anwesen kurzzeitig evakuiert werden. Es konnte nach Entlüftung durch die Feuerwehr aber wieder von den Anwohnern betreten werden. Durch den Brand kam es weder zu einem Personen- noch zu einem Gebäudeschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist ein technischer Defekt als Brandursache auszuschließen. Die Polizei hat dementsprechend strafrechtliche Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Brand aufgenommen.

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