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Jens Wollenschläger.- Bild by Jens Wollenschläger

Tübinger Orgelprofessor spielt beim Orgelzyklus anstelle von Jean-Baptiste Monnot

Jens Wollenschläger wählt für sein Konzert deutsch-französisches Programm mit Werken des 16. Bis ausgehenden 20. Jahrhunderts

Speyer. - Wie schon bei den vorausgehenden Konzerten musste sich der künstlerische Leiter des Internationalen Orgelzyklus – Domorganist Markus Eichenlaub – auch diesmal sehr kurzfristig nach einem neuen Organisten für den Orgelabend am Samstag, 24. Oktober umschauen.

  Anstelle von Jean-Baptiste Monnot (Rouen) wird mit dem aus Landau stammenden Jens Wollenschläger ein waschechter Pfälzer an den Orgeln im Kaiser- und Mariendom zu hören sein. Organist und Programm haben sich geändert, nicht aber die Anfangszeit des Orgelabends selbst. Dieser beginnt wie gewohnt um 19.30 Uhr.

  Wenngleich nicht wie geplant die 5. Symphonie von Louis Vierne zu dessen 150. Geburtstag erklingen wird, so verspricht das Programm des seit 2015 an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen lehrenden Orgelprofessors höchst abwechslungsreich zu werden. Zu Beginn sind mit der Fest-Ouverture über „Ein feste Burg ist unser Gott“ von Franz Liszt und dem symphonischen Choral „Ach bleib mit deiner Gnade“ von Sigfrid Karg-Elert Werke von den wichtigsten Vertretern aus der Zeit der deutschen Romantik zu hören.

  Im Mittelteil seines Programms taucht Wollenschläger, der auch als erster Organist an der Tübinger Stiftskirche tätig ist, in die Welt der Renaissance und des Barock ein. Der 2010 von der Orgelfachzeitschrift „Organ“ zum „Künstler des Jahres“ gekürte Organist, spielt diverse Vertonungen über das „Vater-unser“ und das „Magnificat“ von Decker und Praetorius sowie das Choralvorspiel „An den Wasserflüssen von Babylon“ von Johann Sebastian Bach. Das Konzertfinale ist drei bedeutenden Komponisten aus Frankreich vorbehalten.

  Tänzerisch wird es zunächst mit Prélude et Danse fuguée von Gaston Litzaize, gefolgt von Jehan Alains Deuxieme Fantasie. Mit den Variationen sur un Noël von Marcel Dupré wird noch einmal die ganze Bandbreite der Speyerer Domorgeln in fulminanter Art zu hören sein.

Einführung vor dem Konzert

  Das „Praeludium“, in dessen Rahmen der jeweilige Gastorganist im Vorfeld seines Konzerts zu seiner Person und zu seinem Programm interviewt wird, beginnt um 19 Uhr und kann von den Sitzplätzen im Hauptschiff aus mit Hilfe der Lautsprecheranlage verfolgt werden.

Kartenvorverkauf und Informationen zum Schutzkonzept

  Da die Anzahl der Besucherplätze begrenzt ist, empfiehlt sich der Kartenerwerb im Vorverkauf über www.reservix.de oder bei den Vorverkaufsstellen von Reservix (12 € /5 € ermäßigt). Die Abendkasse ist ab 18.30 Uhr geöffnet. Die Konzertbesucher werden gebeten, frühzeitig zu erscheinen, damit das Konzert trotz der notwendigen Vorkehrungen pünktlich beginnen kann.

  Auf Grund der Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz für Veranstaltungen gelten besondere Schutzmaßnahmen für die Konzertbesucher. Neben der Maskenpflicht (die Maske kann am Platz abgenommen werden) und den hygienischen Vorkehrungen (AHA Regeln) ist eine Anmeldung und die Erfassung der Teilnehmerdaten verpflichtend.

  Die Daten werden unter Einhaltung der Datenschutzverordnung vier Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet. - Presse Bistum Speyer

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