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Kurpfalz Bären - Mädels, super Spiel, Koch hoch, weiter geht’s!

Sicherlich hat die HSG Bad Wildungen die KURPFALZ BÄREN in der Videoanalyse studiert, um sich so auf das Spiel am Samstag Abend einzustellen.

 Aber da haben sie die Rechnung ohne den Ketscher Trainer, Adrian Fuladdjusch, gemacht. Er nutzte den Ausfall von Lara Eckhardt, um sein Team umzubauen, auch die Taktik hat er komplett geändert. Die Bären spielten fast die gesamte Spielzeit mit 7 Feldspielerinnen. Durch diese Umstellung war Lena Feiniler zusammen mit Sina Michels am Kreis, wodurch die beiden freie Räume für die Rückraumspielerinnen schafften.

  Die „Vipers“ waren von dieser Spielvariante so überrascht, dass sie sich nicht deutlich absetzen konnten. Über 4:4 in der 8. Minute und 12:9 in der 24. ging es mit 15:14 in die Halbzeit.

  Nach der Pause spielten die KURPFALZ BÄREN ihre neue Variante beherzt weiter. Im Angriff ließen sie sich viel Zeit, doch der Abschluss kam und saß. In der Abwehr waren sie voll fokussiert und packten beherzt zu, was natürlich die eine oder andere Zeitstrafe nach sich zog.

  In der 47. Minute dann die erste Führung der Bären nach einem 7-Meter, der wie gewohnt souverän von Cara Reuthal verwandelt wurde. Doch die „Vipers“ wehrten sich erfolgreich gegen die drohende Niederlage. Über ein 28:26 in der 53. Minute konnte Ketsch in der 56. Minute wieder zum 28:28 ausgleichen.

  Die Spannung war riesengroß, aber ausgerechnet in den letzten 4 Minuten war das Tor von Bad Wildungen wie zugenagelt und im Gegenstoß erzielte die Heimmannschaft sehr leichte Tore. So endete die Partie mit 32:30 für Bad Wildungen.

  Nach dieser mutigen, kämpferischen Leistung ist sich nicht nur der Pressebär sicher, dass es nun nicht mehr lange dauern wird, bis der erste Bericht über einen Sieg der KURPFALZ BÄREN geschrieben werden kann. - Der Pressebär

 

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