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Anton Schlembach gratuliert in der Gedächtniskirche zu Speyer Christian Schad (r.) zum 60. Geburtstag © EvKiPfalz/Archiv

Ökumenische Herzlichkeit / Zum Tod von Bischof em. Anton Schlembach

Kirchenpräsident Christian Schad hat mit großer Trauer auf die Todesnachricht reagiert / Viele Protestanten in der Pfalz und im Saarpfalz trauern mit ihren katholischen Geschwistern

Speyer (lk). Mit persönlichen Worten hat sich Kirchenpräsident Christian Schad an Bischof Karl-Heinz Wiesemann gewandt, nachdem ihn die Todesnachricht am Montagabend erreicht hat. „Nur wenige Tage nach meinem Abschied von ihm ist Bischof Schlembach im Diakonissenkrankenhaus verstorben“, schrieb der Kirchenpräsident in seinem Kondolenzschreiben. Beide waren in ökumenischer Herzlichkeit miteinander verbunden.

  Von 1983 bis 2007 war der gebürtige Franke Bischof von Speyer. In seiner Amtszeit arbeitete er mit drei protestantischen Kirchenpräsidenten zusammen: Heinrich Kron, Werner Schramm und Eberhard Cherdron.

  Hervorzuheben sind im Blick auf die Ökumene insbesondere die Gründung der ökumenischen Hospizhilfe im Jahr 1991, deren Mitinitiator Bischof Schlembach war, sowie das „Christfest 2000“ in Speyer. Mehr als 15.000 Christen unterschiedlicher Konfessionen versammelten sich damals an Pfingsten unter dem Motto „Christus prägt, sein Geist bewegt“. Noch heute erinnern sich viele Protestanten an die eindrucksvolle ökumenische Feier zur Jahrtausendwende.

  Ihr vorausgegangen war eine dreijährige Vorbereitung mit der Besinnung auf die Bibel als Heilige Schrift, das Wesen der Kirche und die Weltverantwortung der Christen. - Presse/Evangelische Kirche der Pfalz

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