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Bild © Ev. Kirche Pfalz/Klaus Landry

Synode wird wieder live ins Internet übertragen

Die auf einen Tag verkürzte Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz entscheidet über Finanzen, ein Gesetz gegen die Darstellung menschenfeindlichen Gedankenguts und die Nachfolge von Oberkirchenrätin Dorothee Wüst. Die Tagung wird live im Internet übertragen.

  Speyer/Kaiserslautern (lk). Am Samstag, dem 21. November 2020, tagt die Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz zum zwölften Mal. Wie bereits im September findet die Synode unter strengen Corona-Schutzbestimmungen statt. Tagungsort ist die Veranstaltungshalle auf dem Gartenschaugelände, Lauterstraße 51. Die Tagung beginnt um 9 Uhr. Interessierte können die Tagung im Internet verfolgen über den YouTube-Kanal der Landeskirche.

  Die Tagesordnung wurde gekürzt: Unter anderem wird der Haushalt für die Jahre 2021 und 2022 festgestellt und ein Konzept der evangelischen Publizistik und der Öffentlichkeitsarbeit beschlossen. Außerdem befassen sich die Synodalen mit dem Entwurf eines Gesetzes zum kirchlichen Umgang mit Darstellungen von antisemitischem, rassistischem oder nationalsozialistischem Gedankengut.

  Neben dem Bericht über das Ergebnis der Konsolidierungskommission „Zukunft sichern – Neues wagen“ wird über den Prozess „ZUSAMMEN_WACHSEN – miteinander auf dem Weg – gemeinsam Christus bezeugen – vereint den Menschen dienen“ bezüglich der Intensivierung der ökumenischen Zusammenarbeit des Bistums Speyer und der Evangelischen Kirche der Pfalz informiert.

  Als weiterer Punkt steht auf der Tagesordnung die Wahl eines geistlichen Oberkirchenrats als Nachfolge für Oberkirchenrätin Dorothee Wüst, die am 1. März 2021 ihr Amt als Kirchenpräsidentin antritt. Drei Kandidaten haben sich beworben (siehe Link).

  Zum Thema: Die Landessynode ist als kirchliche Volksvertretung die Inhaberin der Kirchengewalt. Sie trifft wesentliche Entscheidungen in den geistlichen, rechtlichen und finanziellen Bereichen der Landeskirche. Ihre Amtszeit beträgt sechs Jahre. Der Landessynode der Evangelischen Kirche der Pfalz gehören 70 Synodale an – 45 weltliche und 25 geistliche. Acht der 70 Mitglieder sind berufen, davon zwei als Jugendvertreter. Synodalpräsident ist der Kaiserslauterer Jurist Hermann Lorenz. Dem Präsidium gehören außerdem der Dekan des Kirchenbezirks An Alsenz und Lauter, Matthias Schwarz, als erster Vizepräsident und Ministerialrat Joachim Schäfer aus Carlsberg als zweiter Vizepräsident sowie Rommi Keller-Hilgert und Daniela Freyer als Beisitzerinnen an.

  Aktuelle Berichte am Tag der Synode: www.evkirchepfalz.de

  Livestream der Synode im Internet: https://www.youtube.com/user/evkirchepfalz oder https://www.youtube.com/watch?v=TamnxNFIysw

 

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