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U18/JSV © JSV

JUDO: Glänzender Auftritt vor heimischer Kulisse

Die Judokas des JSV Speyer haben am Sonntag beim Rheinland-Pfalz-Pokal der U15, U18 und Aktiven eine überragende Ausbeute gefeiert. Im heimischen Judomaxx holten die 19 für den JSV startenden und vom Trainerteam Volker Heyer, Peter Lichtmanegger und Nadine Lautenschläger betreuten Judokas elfmal den ersten Platz und je dreimal den zweiten und den dritten.

   Besonders herausragend waren die Doppelsiege von Carolin Dietrich und Damian Berschauer, die jeweils bei den U15 und den U18 Gold gewannen. Dietrich trat dabei jeweils in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm an und gewann alle ihre vier Kämpfe bei den U15 und beide Kämpfe bei den U18.

   Berschauer, der schon dreimal Bronze bei Sichtungsturnieren gewonnen hat, bestätige hier seine starke Form mit drei souveränen Siegen in seinen drei Kämpfen bis 43 Kilogramm bei den U15, und mit einem Triumph gegen einen schwereren Gegner in der Konkurrenz der U18 bis 46 Kilogramm, wodurch auch er zwei Goldmedaillen holte.

   Doppeltes Edelmetall gab es auch für Jihane Rahmoun, die bis 57 Kilogramm bei den U15 ihren einzigen Kampf erwartungsgemäß souverän gewann, bei den U18 dann allerdings nach hartem Kampf ihrer Gegnerin aus dem Rheinland unterlag und damit mit einmal Gold und einmal Silber den Tag beendete.

   Doppelt erfolgreich waren bei den U15 auch Sabrina Rahmoun, die ohne Konkurrenz in ihrer Gewichtsklasse bis 33 Kilogramm Gold gewann und zwei Freundschaftskämpfe gegen Kämpferinnen aus der Klasse bis 36 Kilogramm für sich entschied, sowie Antonia Büttner, die die einzige Kontrahentin in ihrer Gewichtsklasse bis 44 Kilogramm und anschließend noch zwei Kämpferinnen aus der nächsthöheren Kategorie bis 48 Kilogramm besiegte.

   Die Medaillenausbeute der U15 komplettierten Ferdinand Dietrich, der in der Gewichtsklasse bis 36 Kilogramm seine Aufregung im Griff behielt, um den einzigen Gegner zu besiegen, sowie Lukas Wolf mit einer sehr starken Silbermedaille bis 40 Kilogramm in seinem ersten U15-Jahr und Nathaniel Wagner, der Bronze in der Kategorie bis 55 Kilogramm holte.

   Absolut souverän waren bei den U18 zudem noch Amira Rahmoun, die ihrer einzigen Gegnerin im Wettkampf bis 63 Kilogramm keine Chance ließ, sowie Laurids Leopolt als Erster bis 60 Kilogramm mit vier vorzeitigen Siegen.

   Mit großem Kämpferherz sicherte sich Maximilian Dietrich in seinem ersten Turnier nach länger Wettkampfpause die Silbermedaille bis 66 Kilogramm. Bronze ging im gleichen Turnier an Christopher Kappis, der sich ebenfalls zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder der Konkurrenz stellte. Ein Comeback feierte auch Nora Schlüter in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm, sie zeigte zwar gute Leistungen, musste aber ihre beiden Kämpfe abgeben und landete auf dem dritten Rang.

   Bei den Aktiven glänzte Sahin Gülmez, der trotz vier Kilogramm Untergewicht seine beiden Duelle in der Klasse bis 60 Kilogramm gewann und Gold für den JSV holte. Erik Seith konnte sich dagegen nicht für seine guten Leistungen belohnen, und verlor nach zwei Siegen zu Beginn zunächst den Kampf ums Finale und dann auch noch das Duell um Bronze, so dass er das Turnier bis 81 Kilogramm auf Platz fünf abschloss.

   Nicht platzieren konnte sich Arnaud Wetterwald, der im Turnier bis 73 Kilogramm dreimal unterlag, ein Ergebnis, das seine ansprechenden Trainingsleistungen keinesfalls widerspiegelt. Auch einige Judokas aus den Speyerer Bundesligateams, die in Einzelturnieren für andere Vereine starten, waren beim Turnier erfolgreich. So gewannen Joya Blöcher (-57 kg), Corinna Bayer (-70kg) und Till Braunbach (-66kg) jeweils Goldmedaillen.

   Das Speyerer Trainerteam war mit den Leistungen und Ergebnissen hoch zufrieden. Trainer Volker Heyer sprach von einem hervorragenden Gesamtergebnis und lobte besonders diejenigen, die in zwei Altersklassen parallel oder als jüngste Jahrgänge in ihrer Altersklasse angetreten sind. Doch nicht nur sportlich ist beim JSV alles bestens. „Die Stimmung im Team und der Trainingsgruppe stimmt, die Ergebnisse passen auch. So kann es weitergehen“, so Volker Heyer. - Seán McGinley

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