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Sakrales Kleinod: Nikolauskapelle bei Klingenmünster © Bezirksverband Pfalz

Nikolauskapelle am Tag des offenen Denkmals zugänglich

Besuch des Kleinods bei Klingenmünster lohnenswert

Die Nikolauskapelle bei Klingenmünster ist am Tag des offenen Denkmals, 13. September, von 10 bis 18 Uhr besucht werden. Neben der Besichtigung mit Mund-Nasen-Schutz lädt die Burg Landeck-Stiftung, die das Kleinod im Auftrag des Bezirksverbands Pfalz betreut, zu Führungen ein, die über den Tag verteilt stattfinden. Die Besucher erfahren vieles über die Kapelle und den ehemaligen Magdalenenhof, von dem heute nichts mehr zu sehen ist, und den zum Teil überregional bedeutenden Persönlichkeiten, die auf dem Hof geboren wurden beziehungsweise dort gelebt haben.

  Außerdem sind historische Fotos vom Magdalenenhof und der Nikolauskapelle sowie die Forschungsergebnisse zu Georg Michael Hahn zu sehen, der 1830 in Klingenmünster geboren wurde und 1839 mit seiner verwitweten Mutter und seinen Geschwistern nach Amerika ausgewandert ist. In Louisiana wurde er 1864 zum ersten deutschstämmigen Gouverneur in den USA gewählt.

  Die spätromanische Kirche wurde ab 1190 erbaut und ist fast noch im Originalzustand erhalten. Das einschiffige Innere besteht aus einem in zwei Joche geteilten Hauptraum und einem Chor. An einigen Stellen sind noch Wandmalereien erkennbar, wie zum Beispiel der heilige Nikolaus mit kniender Stiftergestalt sowie der Heilige Michael, der mit einem Kreuzstab einen Drachen ersticht.

  Eine 48-seitige Broschüre „Nikolauskapelle und ehemaliger Magdalenenhof“ vermittelt detaillierte Informationen über das Anwesen und seine interessante Geschichte. Sie ist zum Preis von sieben Euro inklusive Versand bei der Burg Landeck-Stiftung erhältlich und kann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden. - Bezirksverband Pfalz

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