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BUGA 23: Bauvorbereitende Maßnahmen auf Spinelli und am Neckar laufen an

Auf Spinelli sind erste vorbereitende Maßnahmen sichtbar: Unter anderem ist jetzt die Reifenwaschanlage einsatzbereit

Im Vorfeld der Baumaßnahmen auf Spinelli und am Neckar müssen insgesamt 51 Bäume entfernt werden

Neu gepflanzt werden bis zur Bundesgartenschau 2023 allein auf dem BUGA-Gelände auf Spinelli über 580 Bäume

Als vorbereitende Maßnahme werden im Februar 2021 Gehölze entfernt, die in Bereichen geplanter Baumaßnahmen stehen bzw. im Rahmen der Renaturierung des Neckars notwendig sind. Es handelt sich dabei um Sträucher und um wenige Kleinbäume, die wild in Gebäudefugen oder an Bauteilen aufgegangenen sind.

   Jetzt geht es richtig los: Auf dem Spinelli-Gelände wurde eine Reifenwaschanlage installiert, um die Verkehrssicherheit auf der Straße zu gewährleisten. Auch die Asphaltarbeiten im nordwestlichen Teil haben begonnen.

   Im Rahmen der bauvorbereitenden Maßnahmen auf Spinelli werden in den nächsten Tagen 21 Bäume entfernt. Die Mehrheit der Bäume ist krank oder abgestorben. Das Schnittholz wird wiederverwertet und weitergenutzt: Aufgeschichtet in Holzhaufen dient es als Habitat für Eidechsen und in Form von so genannten Benjes-Hecken bietet es Vögeln, Igeln und Insekten sowohl Schutz als auch Nahrung. Neu gepflanzt werden allein auf dem BUGA-Gelände auf Spinelli bis 2023 rund 580 Bäume.

   Im Zuge der Renaturierungsmaßnahme des Neckars werden Bereiche des Neckarufers bautechnisch verändert. Daher müssen ab Mitte Februar 30 Bäume entfernt werden. Hier werden 60 neue Bäume nachgepflanzt. Entfernt werden muss ebenfalls rund 1.500 Quadratmeter Strauchwerk überwiegend im unmittelbaren Böschungsbereich, das mit zirka 2.400 Quadratmetern ausgeglichen wird.

   Hierzu werden u. a. aus den Trieben der zu entfernenden Sträucher Stecklinge geschnitten, die aufgezogen und im Herbst wieder am Neckar eingepflanzt werden. Ebenso werden während der Baumaßnahme Wurzelstöcke ausgegraben und direkt wieder in neugeschaffenen Gehölzinseln versetzt. Dadurch erreicht man in kürzerer Zeit ein dichteres Gehölz an den neugeschaffenen Standorten. - Tanja Binder

 

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