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BUGA 23: Die Vorbereitungen für den nationalen Staudenwettbewerb im Luisenpark starten

Der nationale Staudenwettbewerb der BUGA 23 findet in der Neuen Parkmitte im Luisenpark statt / Die ersten Pflanzkonzepte werden im Mai vorgestellt / Im Herbst 2021 werden die Pflanzen gesetzt und der erste Preisrichterrundgang durchgeführt.

Vor wenigen Tagen fand der erste Vor-Ort-Termin mit interessierten Staudengärtnereien im Luisenpark statt. Im Zuge der Neugestaltung der Neuen Parkmitte werden dort neue Stauden-angelegt für den nationalen Staudenwettbewerb, der im Rahmen der BUGA 23 ausgetragen wird.

   „In den Pflanzkonzepten der BUGA 23 spiegelt sich das Leitthema Klima wider. Und gerade Stauden sind bestens geeignet, dem Klimawandel und den daraus resultierenden heißeren, trockeneren Sommern zu begegnen. Daher freuen wir besonders, dass wir im Zuge der Baumaßnahmen im Luisenpark die Möglichkeit haben, das Thema Stauden hier an prominenter Stelle platzieren zu können – entlang des Boulevards, der vom Haupteingang zum Parksee Kutzerweiher führt“, erklärt Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Bundesgartenschau-Gesellschaft gGmbH. „Für den nationalen gärtnerischen Wettbewerb werden wir dort in der Neuen Parkmitte wunderschöne Staudenflächen anlegen.“

   In den vergangenen Wochen haben Lydia Frotscher, DBG- Ausstellungsbevollmächtigte für die Gärtnerischen Ausstellungen der BUGA 23, und Ellen Oßwald, Leiterin der gärtnerischen Abteilung des Stadtparks, rund um den Haupteingang des Luisenparks Flächen festgelegt, die die unterschiedlichen Lebensbereiche der Stauden berücksichtigen – von schattigen Gebieten über Gehölzränder bis hin zu sonnigen Plätzchen.

   „Stauden werden im Luisenpark ein immer größeres Thema. Sie sind wie kleine Wunder der Natur: Im Herbst ziehen sie sich in den Boden zurück, um ab dem Frühjahr alljährlich wieder „aufzutauchen“ und sich wunderbar zu entwickeln. Seit einigen Jahren sind wir dabei, den Luisenpark gerade in der Art der Bepflanzung nachhaltig aufzustellen – und es gibt kaum nachhaltigere Pflanzen, die zusätzlich noch so herrlich blühen, als die Stauden“, erläutert Joachim Költzsch, Geschäftsführer der Stadtpark Mannheim gGmbH.

   Bei den Staudenpflanzungen wird Wert auf Insektenfreundlichkeit und Nachhaltigkeit gelegt. Für die unterschiedlichen Lebensbereiche sind unterschiedliche Pflanzen notwendig: „Auf diese Weise werden Lebensräume geschaffen und die Artenvielfalt gefördert. Für unsere Besucher*innen wollen wir gerne eine Inspiration sein: Was kann ich selbst in meinem Vorgarten machen, das auch pflegeleicht ist? Denn wenn man Stauden klug anordnet, muss man fast gar nichts mehr machen“, schwärmt Lydia Frotscher.

   Zehn Staudengärtner haben sich bisher für den Wettbewerb angemeldet. In enger Abstimmung mit Ellen Oßwald werden sie jeweils rund 90 Quadratmeter mit ihren Stauden bespielen und die Flächen gestalten. Bis Mai müssen die Konzepte vorgelegt werden. Noch in diesem Herbst werden die Stauden gesetzt und im Anschluss findet bereits der erste von drei Preisrichterrundgängen statt. Die Siegerehrung erfolgt 2023 auf der Bundesgartenschau Mannheim. - Tanja Binder

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