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Michael Schnellbach erläutert im Pressegespräch Themenbereiche der BUGA Mannheim 2023. - Bild © Bernhard Bumb

BUGA 2023: Klimaneutrale Bundesgartenschau

Experimentierfeld für nachhaltiges Zusammenleben / Themen bekanntgegeben / Mit einer Seilbahn hin und her

Mannheim. - Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Bundesgartenschau Mannheim 2023 gGmbH, stellte heute, 19. Dezember, vor Vertretern mehrerer Medien die Themenbereiche der BUGA 23 vor. Die BUGA findet auf dem Gelände der ehemaligen Spinelli-Kaserne statt, auf dem Areal der „Spinelli-Baracks“. Es entsteht ein Naherholungsgebiet vom Käfertaler Wald über die Vogelstang-Seen, das BUGA-Gelände, und die Feudenheimer Au bis zum Luisenpark – ein klimatologisch wichtiger Frischluftkorridor zum Neckar, das Stadtklima werde positiv verändert, heißt es in einer Information an die Presse.

  Etwa 62 Hektar Fläche auf dem Spinelli-Gelände werden entsiegelt, von Asbest befreit und für die BUGA gestaltet, insgesamt erstreckt sich die BUGA auf 83 Hektar. Der Bund (BimA/Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) gibt 60 Prozent des Geländes, die Stadt 35 Prozent, 5 Prozent des Geländes werden privater Seite benötigt.

Vor allem soll Mannheim profitieren

  Der Veranstalter, die Bundesgartenschau Mannheim 2023 gGmbH, plant mit über 2 Millionen Besuchern. Die Themen der BUGA richten sich an alle Zielgruppen, Schichten der Bevölkerung: Energie – Umwelt – Natur – Nachhaltige Nahrungssicherung. Schwerpunkte sind zudem die Themen Ressourcenverbrauch – Energieverbrauch – Müllaufkommen – Umgang mit Wasser – Vertikales Grün (Gravitationsbotanik) – Klimaresiliente Vegetation (Pflanzen der Zukunft) – Urbanes Food Farming – Klimafreundliche Energie – Wasserstoff – Solarfolien – Radwege mit speziellem Belag als Stromerzeuger beispielsweise für Ampelanlagen.

  Die Verantwortlichen der BUGA haben sich für die renommierte Ballhaus West Agentur (Berlin) als Lead-Agentur unter 14 Bewerbern entschieden – die Ausschreibung für Bewerber erfolgte europaweit. Das Gesamtkonzept soll zudem das Image der Stadt Mannheim steigern. Vor allem soll Mannheim als „grüne und nachhaltige Stadt von der BUGA profitieren“, betonte Michael Schnellbach.

  Der Veranstalter wünscht sich zunehmenden ÖPNV zum Gelände der BUGA. Die Besucher sollen möglichst mit öffentlichen Zubringern fahren. Eine Seilbahn soll den Luisenpark mit dem neuen BUGA-Gelände verbinden, der Veranstaltungsort der Mannheimer Bundesgartenschau im Jahr 1975 war.

  Tanja Binder, Pressesprecherin der BUGA, gab bekannt, dass Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz den neuen Markenauftritt und das neue Logo für die Gartenschau beim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim am 6. Januar im Rosengarten präsentieren wird. Für die Marketing-Maßnahmen sowie für die Veranstaltungen rund um die BUGA steht ein Budget von zirka drei Mio. € zur Verfügung. - red

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