Aktuell

Mobiles Grün für die BUGA 23 – Bäume in Air Pots © BUGA 23

BUGA 23: Auftakttreffen zum Projektstart „2.023 Bäume für das Klima in Mannheim“

Mit dem Ziel, das Stadtklima nachhaltig zu verbessern, wurde jetzt das Projekt im Rahmen der BUGA 23 ins Leben gerufen

Projektpartner der BUGA 23 sind die Stadt Mannheim, die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH und der Bund deutscher Baumschulen e.V

BUGA 23 dient als Baumschule: 2.023 Bäume werden nach der Bundesgartenschau im Stadtgebiet Mannheims verteilt

Beste Aussichten für Mannheim bietet die BUGA 23 – trotz Klimawandel und Hitzestaus in heißer werdenden Sommern: Mit einem ersten Auftakttreffen starten die Bundesgartenschau-Gesellschaft Mannheim 2023 gGmbH, die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH, die Stadt Mannheim und der Bund deutscher Baumschulen (BdB) das Projekt „2.023 Bäume für ein besseres Klima in Mannheim“.

  „Mit dem Projekt „2.023 Bäume für das Klima in Mannheim“ liefern wir einen tatkräftigen Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt“, erläutert Michael Schnellbach, Geschäftsführer der BUGA 23, den Ansatz des Projekts. „Für die Bundesgartenschau benötigen wir eine Vielzahl an Bäumen, denn auf dem 62 Hektar großen Spinelli-Gelände wird ein enormer Bedarf an Bäumen als Schattenspender entstehen, die den 2,1 Mio. Besuchern und Besucherinnen, auch an heißen Sommertagen einen angenehmen Aufenthalt ermöglichen.

  Im Sinne der Nachhaltigkeit sollen diese Bäume auch nach Ablauf der Schau sinnvoll in Mannheim zum Einsatz kommen. Daher wollen wir die 2.023 Bäume nach Ablauf der Veranstaltung 2023 als Stadtgrün im gesamten Stadtgebiet sowie im Stadtwald ‚umtopfen‘. Die Bundesgartenschau funktioniert also wie eine Baumschule, in der die Bäume in guter Pflege wachsen und gedeihen können.“

  Aufgrund des Klimawandels mit stetig steigenden Temperaturen im Sommer liegt der Nutzen von Bäumen – gerade in den Städten – auf der Hand: Sie wandeln Kohlendioxid in Sauerstoff um, werfen Schatten und kühlen die Luft. Darüber hinaus binden die Blätter Schwebstoffe wie Rußpartikel.

  „Das Projekt hat im Rahmen der BUGA 2023 ein großes Potenzial“, erklärt Markus Roeingh, Eigenbetriebsleiter Stadtraumservice der Stadt Mannheim „Im Zusammenspiel mit den von uns geplanten Baumpflanzungen fördern 2.023 Bäume nachhaltig die Lebensqualität und Artenvielfalt in unserer gesamten Stadt.“

  „Gerade bei zukunftsweisenden Projekten wie diesem bringt sich die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft immer sehr gerne ein. Hier wird durch eine Bundesgartenschau wieder eine Entwicklung angestoßen, die nachhaltig einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität von uns allen hat. Damit haben wir schon eines der Kernziele von Bundesgartenschauen erreicht“, freut sich Rüdiger Eckardt, der die Projektabteilung Gärtnerische Ausstellungen BUGA / IGA bei der DBG in Bonn leitet.

2.023 Bäume!

  Während der BUGA 23 von April bis Oktober werden die 2.023 Bäume auf dem Spinelli-Gelände verteilt sein – in Air Pots, Kübeln oder eingeschlagen im Erdboden. Der Einsatz der Bäume während der Bundesgartenschau ist vielfältig: „Ein großer Teil der Bäume werden wir als Schattenspender an Orten der Ruhen platzieren. Einige können aber auch Experimentierbeitrag sein; andere dienen der Gestaltung bzw. räumlichen Strukturierung des Geländes, manche gar als Sicherheitsmaßnahme“, erklärt Lydia Frotscher, Leiterin der Abteilung Gärtnerische Ausstellungen. „Darüber hinaus werden aktuelle klimaresistente Baumarten in informativer Weise präsentiert – als edukativer Beitrag für die Besucher und Besucherinnen.

  „Bäume liegen mir am Herzen: Ich bin von der Ausbildung Baumschulgärtner“, sagt Andreas Huben, Vorsitzender des Landesverbandes Baden-Hessen des Bundes deutscher Baumschulen (BdB). „Ich freue mich sehr, dass mit der BUGA 23 in Mannheim hier in der Region wieder so etwas Außergewöhnliches wie eine Bundesgartenschau abläuft. Es ist mir ein großes Anliegen, dass diese Bäume in der Stadt bleiben und dort dem Klima zu Gute kommen.“

  Im nächsten Schritt prüfen BUGA 23 und Stadt Mannheim, welche Flächen für das Projekt sinnvoll genutzt werden können und nehmen Kontakt auf zu städtischen Tochtergesellschaften, die ebenfalls als weitere Projektpartner in Frage kommen. - Tanja Binder / Pressesprecherin

Zusätzliche Informationen