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So könnte die Seilbahnstation im Spinelli-Park aussehen © Visualisierung: MOJA Design GmbH

Firma Doppelmayr baut und betreibt die temporäre Seilbahn der BUGA 23

Österreichisches Unternehmen erhält den Zuschlag

Doppelmayr ist Weltmarktführer im Seilbahnbau

Nach der BUGA 23 wird die Einseil-Umlaufbahn zurückgebaut und einzelne Teile andernorts wiederverwertet

Sie ist über 2 Kilometer lang und reicht fast über den kompletten Grünzug Nordost: Die Seilbahn, die während der Bundesgartenschau vom 14. April bis zum 08. Oktober 2023 die beiden Ausstellungsgelände Spinelli und Luisenpark verbindet, wird von der österreichischen Firma Doppelmayr gebaut und betrieben.

  Die Vergabe fand im August 2020 statt. Doppelmayr ist eines von zwei Unternehmen, das sich auf das zweistufige, europaweite Ausschreibungsverfahren beworben hat.

  Das traditionsreiche Unternehmen ist Weltmarktführer im Seilbahnbau. Gegründet wurde es bereits 1893 in Wolfurt (Vorarlberg), wo die Doppelmayr/ Garaventa-Gruppe noch heute ihren Hauptsitz hat. Weitere Standorte befinden sich u.a. in Goldau (Schweiz), Salt Lake City (Utah, USA), Lana (Italien), Saint-Jérôme (Quebec, Kanada). Das Unternehmen plant und produziert neben Umlauf-, Pendel-, fixgeklemmten und kuppelbaren Seilbahnen auch Erlebnisbahnen, Materialbahnen, Hochregallagersysteme, Parkhaussysteme, Langstrecken-Stetigförderer und Cable Liner.

  In Mannheim wird die Einseil-Umlaufbahn über eine Strecke von ca. 2,1 Kilometern bis zu 2.800 Personen pro Stunde und Richtung in 65 Kabinen à 10 Personen transportieren. Die Fahrzeit beträgt rund 8 Minuten.

  Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren sollen noch Ende des Jahres eingereicht werden. Herstellung und Bau der Seilbahn erfolgen 2022. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich ein Jahr. Die Kosten werden sich nach derzeitigem Planungsstand auf schätzungsweise zirka 8 Mio. Euro betragen.

  „Wir freuen uns, dass wir auf dem visionären Experimentfeld der BUGA 23 in Mannheim die Seilbahn als nachhaltige Mobilitätslösung präsentieren dürfen und den Besuchern dieses urbane Verkehrsmittel erlebbar und begreifbar machen können“, erklärt Günter Troy, stellvertretender Projektleiter, Doppelmayr Seilbahnen. - Tanja Binder

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