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BUGA 23: Ingo Wessel entwickelt Gastronomie-Konzept für die Bundesgartenschau 2023 in Mannheim

Ingo Wessel ist erfolgreich national und international als Gastro-Berater aktiv. / Er zeichnet u. a. verantwortlich für die Gastro-Konzepte der BUGA 2019 in Heilbronn und der BUGA 2021 in Erfurt. Größte Herausforderung: die zwei unterschiedlichen Gelände gastronomisch für die 2,1 Mio. Besucher zu erschließen.

  Ingo Wessel entwickelt im Auftrag der BUGA 23 das Gastronomie-Konzept für die Bundesgartenschau 2023 in Mannheim. Der 58-Jährige ist ein Experte in dieser Branche: 2019 zeichnete er für die Gastronomie-Konzeption auf der BUGA Heilbronn verantwortlich. Und auch Erfurt hat ihre Bundesgartenschau 2021 in Bezug auf die Kulinarik in Wessels erfahrene Hände gelegt.

  Über zwei Millionen Besucher werden zur Bundesgartenschau 2023 in Mannheim insgesamt erwartet. Das bedeutet täglich mehrerer tausend Menschen, die alle irgendwann Hunger und Durst bekommen.

  Diese Grundbedürfnisse zu stillen reicht heutzutage nicht mehr aus, um die Besucher zufrieden zu stellen. „Die Gastronomie muss erlebnisreich sein und zur jeweiligen Veranstaltung thematisch passen“, weiß Ingo Wessel. Seit über 30 Jahren ist der Wahl-Hamburger im Gastro-Geschäft, betreut national und international Museen, Freizeiteinrichtungen, Parks, Hotels – und eben auch Bundesgartenschauen.

  In der Metropolregion ist Ingo Wessel kein Unbekannter. Er wirkte u. a. bei der Entwicklung der Gastronomie an der Kunsthalle Mannheim und im Luisenpark mit. Auch die Gastro-Angebote der Sattelkammer auf dem Heidelberger Schloss, des Schlosses in Schwetzingen sowie der Heilbronner BUGA 2019 fußen auf seinen Konzepten.

  Durch puren Zufall kam der gebürtige Frankfurter in diese Branche. „Ich habe Betriebswirtschaftslehre und Psychologie studiert, war aber schon während meines Studiums selbstständig als Unternehmensberater tätig“, erinnert sich Wessel. „Das Spektrum reichte vom Möbelhaus bis hin zu einem Unternehmen, das Marmorsteinbruchmaschinen hergestellt hat.“ Am Ende seines Studiums kam der erste Auftrag aus dem Gastronomiebereich: ein Schulungshandbuch für Autobahnraststätten. Dieses Projekt öffnete ihm die Türen zu dieser Branche.

  Eine Herausforderung der Bundesgartenschau in Mannheim stellt das zweigeteilte Gelände dar: Während auf Spinelli noch keinerlei Strukturen bestehen, auf die man aufbauen kann, muss im Luisenpark der Bestand ertüchtigt werden. „Auf dem Spinelli-Gelände stellen wir die ‚Welt von morgen‘ dar. Deshalb wird es dort ein Angebot außergewöhnlicher Speisen geben. Neuartig heißt hier auch: grünes Essen, teilweise direkt auf den benachbarten Flächen angebaut“, erläutert Michael Schnellbach, Geschäftsführer der BUGA 23.

  „Aber es muss auch für jeden Geldbeutel etwas dabei zu haben. Wir planen beispielsweise am ehemaligen Heizhäuschen auf Spinelli einen Kurpfälzer Biergarten nach bayerischem Vorbild: Getränke muss man dort bestellen, Speisen darf man eigene mitbringen und konsumieren,“ heißt es.

  Natürlich steht bei der Bundesgartenschau Mannheim 2023 das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund – und ist daher ein wichtiger Bestandteil des Gastronomiekonzepts. Ziel ist es, zumindest einen Teil der Gastro-Betriebe auch nach der BUGA 2023 weiterzuführen. - Tanja Binder

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