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Bilder: Bernhard Bumb

ALTSTADTFEST '15: PIT PUNKER macht auf Kultur / Hartes Training fürs Enten-Rennen ist angesagt

Gleich nach seiner Vorstellung auf der Salzturmbrücke machte sich Pit Punker ab ins Hotel und am Nachmittag schaute sich der Renn-Erpel die Stadt an. Der Sport-Report Speyer hat den flotten Enterich begleitet. Zunächst schaute sich Pit Punker in der Gedächtniskirche um. Zwecks Überblick setzte er sich auf die Orgelbücher. In der Kirche St. Joseph staunte er ebenfalls über die Architektur. Dabei nahm er kurz auf dem Handlauf der Kanzel Platz. Von der Säule am Rathaus betrachtete Pit Punker die Max rauf und runter, vom Altpörtel zum Dom. Dann watschelte der Star des 11. Altstadtfestes auf das Gscherrplätzl und flog auf den Rand des Brunnens um die Fassade der Dreifaltigkeitskirche besser bewundern zu können. Gerne wollte er den Pelikan auf der Kanzel besuchen, aber das Gotteshaus war zu.

Unbedingt wollte Pit Punker den Dom sehen. Beinahe hätte der Enterich die Zeit vergessen, so faszinierte ihn die Kathedrale. Für die Krypta war es schon zu spät, die Zeit drängte, auf dem Programm standen noch das Historische Museum der Pfalz. Wenn seine Planungen und Verpflichtungen es zulassen, will er in die Ausstellung „Detektive, Agenten & Spione“. Dort vermutet er Exponate seines Vorfahren Donald Duck und der Panzerknacker-Bande. Schließlich äußerte Pit Punker den Wunsch nach einer Tasse Kaffee. Kein Problem, Maria Franz kredenzte ihm eine im Dompavillon, bevor er ins Hotel zurück watschelte.

Das Interview

Sport-Report Speyer wollte wissen, warum er als Punker durch die Welt zieht. Pit Punker: Er habe schon als Kind die Scheiben seiner Alten gehört, wie die von den „Troggs“, den „Stones“, „Iron Butterfly“ und dann habe er sich immer mehr für härtere Melodien und dann für Punk interessiert. Denn seine Alten seien bald der Punkszene verfallen und wurden so sein Vorbild. „Die gehörten der Hausbesetzerszene an, waren locker aggressiv drauf. He, das war cool!“. Pit Punker: „He, ich steh voll auf die „Ärzte“ und "Die toten Hosen“, wer mir und den meisten Punks am Arsch vorbei watscheln kann, sind die scheiß Nazipunks. Dass es die überhaupt gibt! Die versauen die ganze Szene!“ Von „Slime“ und von der Band „Die goldenen Zitronen“ haben meine Alten Platten im Schrank. He, ich war vor paar Tagen beim Thüringenpunk, geil, sag ich dir! Mit „Arsch in die Fresse“, „Kellerasseln“, „Kornblumenblau“, „Gülleschiss“.

Sport-Report Speyer: Ab Montag geht’s ins Training, wie läuft das ab? Pit Punker: He, hammermäßig, sieben Stunden von Montag bis Freitag, drei Wochen lang. Warm-up, Laufen, Konditionstraining, Schwimmtraining, Watschel-Training und nach einer Pause von einer Stunde mach ich das Renn-Training im Speyerbach. Fit halte ich mich unter anderem mit Saumagen und Riesling, jeden Tag verschlinge ich eine Berzel-Brezel und kipp ein Domhof-Helles runter, Wasser schlucke ich von der Marke Leitungsquelle, liefert mein Sponsor, die Stadtwerke Speyer GmbH.

Sport-Report-Speyer: Konkurrenz gibt es ja keine, Du startest am 12. September in 1.500facher Ausfertigung, Das ist unglaublich irre. Pit Punker: Ja, ist so. Ich habe die Pole-Position und besetzte alle Plätze bis zum Platz 1.500, das ist der allerletzte.

Sport-Report Speyer: Wirst Du den Rekord von glatt 3 Minuten auf der zirka 200 Meter-Strecke einstellen? Pit Punker: He, darauf sollte sich jeder Zuschauer verlassen können. Angepeilt sind 2 Minuten und 59 Sekunden.

Sport-Report Speyer: Alla hopp! Pit, gib 5 und man sieht sich. Pit Punker: Klar doch, Mann, he! Und wenn ich den neuen Rekord schaffe, dann reißen wir den Holzmarkt auf und krempeln „Pirates of Love“ zur Punk-Band um. Man sieht sich!

 

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