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v. l. Walter Röhrl, Christian Geistdörfer. - Bilder © Detlef Oertel

Walter Röhrl-Ausstellung im Technik Museum Speyer

Besichtigung während den Öffnungszeiten des Museums bis zum 16. April 2023 / https://www.technik-museum.de/

Walter Röhrl gehört zu den herausragendsten Rallye-Fahrern der internationalen Motorsport-Geschichte. Spätestens seit der Olympia-Rallye 1972 war sein Name jedem Motorsport-Fan ein Begriff, denn dies war der Anfang einer unvergleichbaren Karriere.

   Das Technik Museum Speyer widmet den Fahrzeugen der Rallye-Ikone einen eigenen Bereich. Mit der „Sonderausstellung: Walter Röhrl“ sind vierzehn Fahrzeuge rund um die Geschichte des Motorsportlers zu sehen. Darunter der original Opel Ascona 400 mit dem Röhrl in Westafrika zur „Rallye Elfenbeinküste“ Fahrerweltmeister wurde, ein Nachbau des Ford Capri 2600 RS mit dem er 1972 die Olympia-Rallye bestritt sowie eine Replika des Fiat 131 Abarth auf dem Walter Röhrl 1980 die Rallye Monte Carlo gewann. - Technik Museum/Homepage

 

Mit diesem Opel Ascona 400 fuhren Röhrl und Geistdörfer vor 40 Jahren bei der Elfenbein-Rallye zum Sieg.

 

   Am vergangenen Samstag (29. Oktober) kam Walter Röhrl in die Raumfahrthalle, wo ansonsten die Buran das Geschehen dominiert. Dort standen die Fahrzeuge, z. T. Nachbauten, mit denen Röhrl auf den Rallye-Strecken unterwegs war, fein aufgereiht. Bevor der Meister im vor die Bühne fuhr und ein Blitzlichtgewitter über ihn hereinbrach, erinnerte ein 10-Minuten-Film über die einmalige Rallye-Karriere des Stars vom Motorsport. Seinen größten Traum konnte er sich erfüllen: Den Sieg bei der Rallye Monte Carlo.

   Das Besondere: Zur Eröffnung der Ausstellung fuhr Walter Röhrl im Opel Ascona 400, mit dem er und Co-Pilot Christian Geistdörfer vor 40. Jahren, am 1. November 1982, die Rallye Elfenbeinküste gewonnen hat, in die Halle. Dann saßen sie auf der Bühne: der Motorsportexperte Michael Hagemann, Walter Röhrl und Christian Geistdörfer beim Gespräch über die Historie der beiden Rallye-Idole.

  Die Idee, eine Walter-Röhrl-Ausstellung nach Speyer zu holen hatte der Vorsitzende des Fördervereins Technik Museum Kuno Hug. Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, die mit Mann und Tochter privat unter den Besuchern weilte, sagte zum Speyer-Report, dass sie noch viel länger hätte zuhören können, was auf der Bühne gesagt wurde sei echt spannend. Abgerundet wurde die Eröffnung mit einem vorzüglichen Buffet. - bb

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