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Michael Wagner, Harald Löffler, Rolandsbrüder Simon und Julian, Siegfried Keller © CDU

„Treue, Freundschaft, Brüderlichkeit, vereint uns Rolandsbrüder allezeit!“

Rolandsbrüder Simon und Julian kehren auf ihrer Wanderschaft bei Steinmetz und Bildhauer Siegfried Keller aus Harthausen ein

Harthausen. - Angenehm überrascht war der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Wagner als er bei seinem jüngsten Firmenbesuch in Harthausen  Bekanntschaft mit den Rolandsbrüdern Simon und Julian machte. Auch Steinmetz und Bildhauer Siegfried Keller, bei dem die beiden Rolandsbrüder für einige Tage wohnen und arbeiten, war sehr erstaunt, als die Wanderer plötzlich vor seiner Tür standen.

   Der Rolandschacht wurde 1891 in Nürnberg gegründet.  Die Idee war, dass alle Bauberufe gemeinsam in einem Schacht organisiert sein sollten und nicht, wie bis dahin üblich, nach Holz und Steinberufen getrennt. Die Namensgebung bezieht sich auf den Bremer Freiheitsheld Roland. Seit 1891 bis heute und morgen gilt für die Rolandsbrüder der Wahlspruch: „Treue, Freundschaft, Brüderlichkeit, vereint uns Rolandsbrüder allezeit!“

   Als Erkennungszeichen binden sich die Rolandsbrüder die blaue „Ehrbarkeit“ ein. Die Ehrbarkeit der Rolandsbrüder ist ein blaues Band, das mit dem obersten Knopf der Staude festgeknöpft wird.  An der Ehrbarkeit ist die goldene Handwerksnadel befestigt. Fremdgeschriebene Rolandsbrüder werden die Gesellen genannt, die sich aktuell auf der Wanderschaft befinden. Sie ziehen für mindestens drei Jahre und einen Tag in die Welt hinaus, um Berufs- und Lebenserfahrungen zu sammeln.

   In den drei Jahren lernen sie immer wieder neue Arbeitsweisen kennen, erweitern ihre Kenntnisse und Fähigkeiten. Als reisende Handwerksgesellen haben sie einen sehr direkten Kontakt zur Bevölkerung und bekommen dadurch einen sehr tiefen Einblick in das bereiste Land und ihre Kultur.

   "Erinnerung keimt in mir auf," so Wagner. Auch sein Großvater war als Malergeselle auf der Walz. "Sein Weg führte ihn u. a. nach Brühl bei Köln zu Arbeiten in den Schlössern Augustusburg und Falkenlust." In Brühl habe sein Großvater dann auch Oma Elisabeth kennengelernt und  mit nach Speyer gebracht, so Wagner."

   Auch wenn mein Großvater nicht zum Rolandsschacht gehörte, den Begriffen Treue, Freundschaft und Brüderlichkeit war er jederzeit verbunden," so Wagner. - Presse/CDU

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