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Christine Schön, o.T., Öl auf Baumwolle, 100 x 100 cm, 2017 (Foto: Christine Schön)

Wiedereröffnung der Villa Streccius in Landau

Ausstellung „Augenblicke des Flüchtigen“ mit Werken von Sophie Casado und Christine Schön von 10. Oktober bis 22. November zu sehen

Kunstliebhaber aufgepasst: Die Städtische Galerie Villa Streccius in Landau öffnet wieder ihre Pforten und zeigt ab Samstag, 10. Oktober, unter dem Titel „Augenblicke des Flüchtigen“ Werke von Sophie Casado und Christine Schön.

  Wie von einem Augenblick zum nächsten auf einmal alles anders sein kann, ist vielen in diesem Jahr besonders bewusst geworden. An Beständigkeit und Verlässlichkeit lässt sich nur mehr schwer glauben. Das kann verunsichern. Es könnte aber auch sein, dass eigentlich nur deutlich spürbar geworden ist, was in Wirklichkeit ein Grundprinzip des Lebens ist, nämlich die stete Veränderung.

Sophie Casado, Noppenkissen, Seidenpapier, 30 x 24 x 20 cm (Foto: Sophie Casado)

 

  Diese Unausweichlichkeit, dass eben nichts bleibt, wie es ist, haben Sophie Casado und Christine Schön schon früh zum zentralen Inhalt ihrer Arbeit gemacht. Jede auf ihre eigene Weise. Dabei geht es bei ihnen aber ganz und gar nicht um Verunsicherung, sondern im Gegenteil: Es geht um eine Stärke, die sich gerade aus der Hingabe in die Veränderlichkeit erhebt. Und so treffen sich die beiden Künstlerinnen in dieser gemeinsamen Ausstellung über ein besonderes Verständnis des Flüchtigen.

  Die Malereien von Sophie Casado erzählen vom ewigen Fließen der Flüsse, während sich ihre organisch anmutenden, fragilen Gebilde aus Papier durch stille Präsenz im Raum behaupten – konzentriert auf das Wesentliche der Gestalt und unendlich zart in ihrer Beschaffenheit.

  Christine Schöns atmosphärische Malereien locken in die Höhe. Sie wirken wie Aufbrüche in eine helle Weite, vor der sich frei fliegende, bewegte Formationen zu immer wieder neuen Gebilden zusammen zu finden scheinen. Auch in ihren Zeichnungen webt sie zahllose präzise Linien aus Graphit zu feiner Schwerelosigkeit.

  Die Künstlerinnen sind am ersten Ausstellungstag sowie am letzten Tag der Ausstellung jeweils von 14 bis 17 Uhr selbst in der Villa Streccius anwesend. Für diese beiden Tage ist eine verbindliche Anmeldung unter Angabe des Namens, des Datums, des gewünschten Zeitfensters, der Personenzahl, der Adresse sowie der Telefonnummer aller Personen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erforderlich. Es stehen jeweils zwei Zeitfenster zur Verfügung: Von 14 bis 15:30 Uhr oder von 15:30 bis 17 Uhr.

  Die Städtische Galerie Villa Streccius am Südring 20 ist dienstags und mittwochs von 17 bis 20 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen finden sich unter www.villa-streccius.de. - Presse/Landau in der Pfalz

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