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Mehrere Verstöße führen zu Gaststättenschließung durch den KVD

Der Kommunale Vollzugdienst (KVD) hat Samstagnacht, 10. Oktober 2020, eine Gaststätte wegen mehrerer Auflagenverstöße versiegelt. Aufgrund einer Bürgerbeschwerde suchten die Einsatzkräfte nach 22.30 Uhr das Lokal am Friedrich-Wilhelm-Wagner-Platz auf. Die KVD-Streife stellte fest, dass innerhalb der mit schätzungsweise rund 180 Personen besetzten Gasträume nicht auf Abstandsgebote zwischen den Tischen geachtet wurde und auch keine anderweitigen Trennvorrichtungen vorhanden waren.

  Offensichtlich handelte es sich bei den Gästen auch nicht um eine zusammenhängende Gesellschaft. In einem Raum, in welchem Gäste Shisha-Pfeifen rauchten, fehlten zudem Kohlenstoffmonoxid-Warnmelder.

  Als Verantwortlicher für das Lokal gab sich vor Ort ein 36-Jähriger zu erkennen, von dem der KVD die gaststättenrechtlichen Unterlagen und die Gästeliste verlangte. Aus der Gästeliste ging unter anderem hervor, dass die darin festgehaltene Kontaktzahl deutlich von der vorhandenen Gästeanzahl übertroffen wurde. Auch traf der Betreiber keine Vorsorge, dass neu hinzugekommene Gäste sich ebenfalls in die Gästeliste eintrugen.

  Da der Gaststättenverantwortliche sich zunehmend aggressiv zeigte und die Hygieneauflagen nicht umzusetzen gedachte, teilten ihm die Einsatzkräfte mit, dass das Lokal geschlossen werde. Hierfür forderte der KVD Unterstützung durch die Polizei an. Nachdem alle Gäste das Lokal verlassen hatten, versiegelten die KVD-Einsatzkräfte die Gaststättenzugänge. - Presse/Ludwigshafen

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