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Offizielle Freigebung des Neubaus der nördlichen Horstbrücke in Landau

OB Hirsch und Minister Dr. Wissing betonen die Bedeutung für innerstädtischen und überregionalen Verkehr / Größtes städtisches Verkehrsprojekt der vergangenen Jahrzehnte

Sie ist wichtige Ost-West-Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Stadtteil Horst und eine von zwei Bahnquerungen für den Autoverkehr: Die Landauer Horstbrücke. In den vergangenen beiden Jahren wurde der nördliche, marode Teil des Brückenbauwerks abgerissen und durch einen modernen, funktionalen Neubau ersetzt.

  Für den Verkehr konnte der neue Brückenteil bereits Ende August freigegeben werden; die offizielle Freigabe des millionenschweren Verkehrsprojekts samt Enthüllung eines Brückenpfeilers, den künftig ein Graffiti des Landauer Grafittikünstlers Till Heim ziert, nahmen jetzt Oberbürgermeister Thomas Hirsch und der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Dr. Volker Wissing vor.

  „Der Neubau der Horstbrücke war das größte städtische Verkehrsprojekt der vergangenen Jahrzehnte und immens wichtig für Landau und die gesamte Region“, betont OB Hirsch. „Um ihren Funktionen als Bahnquerung und wichtige Ost-West-Verbindung auch in Zukunft gerecht werden zu können, war es unerlässlich, den maroden Teil durch einen modernen Neubau zu ersetzen, der dem Verkehrsaufkommen gerecht wird“, erklärt der Stadtchef.

  Es freue ihn ganz besonders, dass das millionenschwere Bauvorhaben trotz der besonderen, pandemiebedingten Herausforderungen in diesem Jahr wie geplant umgesetzt und sogar etwas früher fertiggestellt werden konnte. Sein ausdrücklicher Dank gelte dem verantwortlichen Team der Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur des Stadtbauamts um Leiter Ralf Bernhard, den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie allen Beteiligten und Firmen, die zum Gelingen des Projekts und die reibungslose Umsetzung beigetragen hätten.

  „Die Stadt und das Land haben sich finanziell gemeinsam für den Neubau der Horstbrücke engagiert“, erklärt Minister Dr. Wissing. Die Gesamtkosten für Abbruch und Neubau der nördlichen Horstbrücke liegen bei rund 5,3 Millionen Euro. Das Land fördert den Brückenneubau mit rund 3,5 Millionen Euro; die Stadt trägt einen Eigenanteil von 1,8 Millionen Euro.

  „Als Land sind wir beim kommunalen Straßenbau ein wichtiger Partner für die rheinland-pfälzischen Städte und Gemeinden. Uns eint das gemeinsame Interesse an einer gut ausgebauten Infrastruktur. Die Horstbrücke ist verkehrlich eine Hauptschlagader von Landau. Mit dem Neubau der Brücke wurde die Verbindung der A 65 und der östlich der Stadt gelegenen Stadtgebiete zur Kernstadt langfristig für die Zukunft gesichert", ist der Verkehrsminister überzeugt.

  Der nördliche Teil der Horstbrücke wurde in den Jahren 1961 und 1962 erbaut. 20 Jahre später folgte der Bau des südlichen Brückenteils. Seit 2010 durfte der ältere Brückenteil nicht mehr von LKW befahren werden. 2014 wurden Fangnetze angebracht und Schwerlastträger zur Unterstützung der Konstruktion eingesetzt. Während der Bauarbeiten wurde der Verkehr in beiden Richtungen über den südlichen Brückenteil gelenkt. - Presse/Stadt Landau in der Pfalz

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