BUNT GEMISCHT

Björn Kuhligk. - Bild: © Achim Wagner

Arno-Reinfrank-Literaturpreis 2018 für Björn Kuhligk

Preisverleihung und Lesung mit Berliner Autor

„Die Sprache von Gibraltar“ überschreibt der Berliner Autor Björn Kuhligk sein Langgedicht - eindringliche Verse, in denen er das Schicksal der Flüchtlinge in der spanischen Exklave Melilla verarbeitet. Für diese „Poesie der Fakten“ wird der Berliner Autor mit dem 5.000 Euro dotierten Arno-Reinfrank-Literaturpreis ausgezeichnet. Zur feierlichen Preisverleihung am Mittwoch, 24. Oktober 2018, 19.30 Uhr, lädt Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger in den Historischen Ratssaal ein. Hierzu werden Björn Kuhligk aus Berlin und die Stifterin des Preisgeldes, die Reinfrank Witwe Jeanette Koch, aus London anreisen. Die Laudatio hält Michael Au, Literaturreferent des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz. Aus Wien hat sich der Literaturwissenschaftler Konstantin Kaiser angesagt, um als Mitherausgeber die druckfrische Anthologie „Die Zwischermaschine. Ausgewählte Gedichte von Arno Reinfrank“ vorzustellen. Ferner wird sich Preisträger Björn Kuhligk im Rahmen der feierlichen Preisverleihung mit dem literarischen Werk Arno Reinfranks auseinandersetzen. Kuhligks eigenes literarisches Schaffen steht am darauffolgenden Abend im Focus. Der Eintritt zur Autorenlesung mit Björn Kuhligk am Donnerstag, 25.10.2018, um 20 Uhr, im Historischen Ratssaal ist frei.

Björn Kuhligk...

...wurde 1975 in Berlin geboren, wo er wohnt und arbeitet. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kunstpreis Literatur der Land Brandenburg Lotto GmbH (2013) sowie Arbeitsstipendien des Berliner Senats (2008 und 2015) und das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung (2015). Vor seinem Gedichtband Die Sprache von Gibraltar (2016) erschienen im Hanser Verlag bereits Es gibt hier keine Küstenstraßen (2001), Am Ende kommen Touristen (2002), Großes Kino (2005), Von der Oberfläche der Erde (2009) und Die Stille zwischen null und eins (2013). -Barbara Fresenius-