BUNT GEMISCHT

Bilder © Bernhard Bumb

OB und Bürger besuchen das Projekt „Dorf in der Stadt“ im Industriehof

Sommer-Tour von Stefanie Seiler / Im Auto zur Sammel-Toilette

Gestern peilte die Sommer-Tour der Oberbürgermeisterin nicht nur den Platz der Stadt Ravenna an, die zweite Station war der Industriehof, das ehemalige Industriegeländer der einstigen Celluloid-Fabrik. Es war einfach nur faszinierend zusehen, was aus der Industrie-Brache inzwischen teilweise geworden ist. Und es war interessant zu hören, was geplant ist. Aber, auch das wurde gesagt, dass es noch einige Jahre dauert, bis das teilweise unter Denkmalschutz gestellte Ensemble aus Unternehmen, Handwerk und Wohnen komplett fertig gestaltet ist. Das ganze Areal sieht nach Industrie-Kulturdenkmal aus. Ziel sei es, erhalten und weiter entwickeln, hieß es. Der Hof weise „Paradebeispiele erfolgreicher Gründer auf“. Es seien hier auch „Dauer-Camper, seit rund 20 Jahren“ und die können bleiben.

Die etwa 50 Teilnehmer um Oberbürgermeisterin Seiler wurden von den Verantwortlichen Dr. Martin Koch, Dr. Thomas Pfirrmann, Lydia Berressen, Stefan Johannes und seitens der Stadtverwaltung von Kerstin Trojan durchs Gelände und in Objekte begleitet. Alles ist beeindruckend. Speyer-Report regte an, die Stadt und die Unternehmen mögen im „Dorf in der Stadt“ historische Industrieführungen anbieten. Die Oberbürgermeisterin findet die Idee gut und merkte an, eine derartige Anlage sei wohl in ganz Deutschland einmalig.

Der Speyer-Report

erscheint bis Ende August 2019

montags, mittwochs, freitags

Kurios: etwa „80 Prozent der Betriebe und Bewohner haben keine Toiletten, sie müssen in eine Sammel-Toilette“. Manche Leute würden „mit dem Auto zur Toilette fahren“. Es seien hier „einige lauschige Ecken“. -bb-

 

Informationen zum Tag der offenen Tür im Industriehof folgen.