BUNT GEMISCHT

Bilder © Bernhard Bumb

OB Seiler inspiziert die neue Wildbienenwiese auf dem Speyerer Friedhof

In der Nähe zur Straße „Alter Postweg“ liegt auf dem Friedhof eine neue Wildbienenwiese. Aber die stört es nicht, wenn auch anderes Getier aus dem Reich der Insekten aufkreuzt. 800 Quadratmeter Blühfläche soll in den nächsten zwei bis drei Jahren einen reich gedeckten Tisch und Lebensraum für natürliche Flugobjekte im Klein(st)format bieten. Inklusive technischer Anlagen, beispielsweise für ein unterirdisches Bewässerungssystem, wurden zirka 55.000 € hingeblättert. Mitten in der Blühfläche, bisher ein Gräberfeld, steht eine einsame Eiche. Drum herum jede Menge verschiedener Blumen wie Kornblumen, Klatschmohn, Cosmea, Wildkräuter und Ringelblumen.

Steffen Schwendy, für öffentliche Grünflächen zuständig, sagte in Anwesenheit der Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, der Persönlichen Referentin der OB, Jennifer Braun, und Vertretern von Medien: „Die Blühwiese wird sehr gut angenommen“. So fliegen unter anderen Hummeln und Schmetterlinge zur Wiese. „Wir haben hier ein ganz gutes Leben“, betonte Schwendy. Zwei weitere Gräberflächen sind fürs Anlegen von Blühwiesen, beziehungsweise Wildbienenwiesen ausgesucht – wenn die Gräberzeiten abgelaufen sind. Mit dabei war auch seitens der Friedhofsverwaltung Wolfgang Tyroller.

Der Speyer-Report erscheint

bis Ende August

montags, mittwochs, freitags

In spätestens drei Jahren soll die Blühwiese an der Straße „Alter Postweg“ wieder Gräberfeld werden – für Rasengräber mit bis zu maximal 180 Bestattungen. -bb-