BUNT GEMISCHT

KURPFALZBÄREN: Ina Bühl und Lara Eckhardt beim 30:26 Sieg in Torlaune

Junior-Bären mit hart erkämpftem Heimsieg gegen die Zweite von Halle/Neustadt

30:26 gegen den SV Union Halle-Neustadt II - das klingt nach einem sicheren Heimsieg unser Junior-Bären. Doch auch eine Niederlage wäre am Donnerstag möglich gewesen. In den ersten zehn Minuten konnte man noch den Eindruck gewinnen, die Juniorbären könnten die kleinen „Wildcats“ aus Sachsen-Anhalt regelrecht überrennen.

  Aber Mitte der ersten Halbzeit schlichen sich immer mehr einfache Fehler ein, und serienweise wurden klare Chancen nicht verwertet. Halle-Neustadt witterte Morgenluft, und spätesten beim 12:13 nach 25 Minuten war allen in der Halle klar, dass ein „Zähes Ringen“ bevorstehen würde.

  Immer wieder brachen die großen und kräftigen Rückraumspielerinnen der Gäste durch die immer brüchiger werdende Abwehr unserer Junioren. Besonders Julia Redder spielte mit unsrer Abwehr „Katz und Maus“. Erst als Adrian Fuladdjusch die Abwehr umstellte und Lea Vay die „Schraubzwinge“ auspackte und damit die starke Angreiferin an die Kette legen konnte, kam etwas Ruhe ins Ketscher Spiel.

  Lara Eckhardt fand immer mehr Lücken, und die flinke Ina Bühl versenkte einen Konter nach dem anderen. Doch es blieb spannend, da sich nach dem 26:25 gleich zwei Spielerinnen unnötige Zeitstrafen abholten. Zum Bären-Glück verpassten die Gäste gleich mehrfach die Gelegenheit, sich absetzen zu können. Im Gegenteil: Ketsch nutzte gleich mehrere Konter, um die Begegnung endgültig zu entscheiden.

Reaktion erhofft

  Die Juniorbären spielten mit Katrin Rüttinger und Johanna Wiethoff im Tor, Sara Goudarzi 1, Anastasija Klacar, Saskia Puhr 1, Jule Haupt, Pia Büßecker 2, Lea Marmodee, Cara Reuthal 1, Amelie Möllmann 1, Ina Bühl 10, Rebecca Berg 2, Vary Novichikhina, Lara Eckhardt 8, Lara Böser, Lea Vay 4

  Adrian Fuladdjusch: „Riesigen Glückwunsch an meine Mannschaft! Das war die erhoffte Reaktion und macht mich sehr stolz. Kompliment aber auch an das Team aus Halle, das sich im Vergleich zu den ersten beiden Spielen deutlich verbessert zeigte.“ -Wolfgang Schwan-