BUNT GEMISCHT

Bilder © Bernhard Bumb

Auf den „Thron des Künstlers“ darf man sich setzen

Ausstellung „Prinzip Hoffnung“ mit Werken von Franz Müller-Steinfurth

Speyer. - Der Kunstverein Speyer präsentiert eine Ausstellung mit herausragenden Werken des Künstlers Franz Müller-Steinfurth, der 1952 in Speyer geboren, 2017 in Speyer gestorben ist. Die Themen der Werkgruppen: Prinzip Hoffnung, Bozetti, Oliveti e Limoni, Nudi, Absteraktion, New York, Animali, Ars sacra, Gebrannte Erde und Voyages. Unter den Exponaten ist auch die Speyerer Legende „Fährmann, hol' über!“ zu sehen. Auf ein Kunststück dürfen die Besucher sich setzen, auf den „Thron des Künstlers“.

  Die Ausstellung zeigt 40 Jahre enorme Schaffenskraft des Bildhauers, informiert die Einladungskarte. Zu sehen sind 120 Zeichnungen, Keramiken, Arbeitenm aus Eisen, Bronze und Stein – ein sinnliches, zupackendes Oeuvre. Die meisten Werke können käuflich erworben werden.

  Die Meisterprüfung zum Steinbildhauer erlangte der Künstler 1974. Das Studium der Bildhauerei, Akademie der Bildenden Künste | München absolvierte Müller-Steinfurth 1974 bis 1980. Meisterschüler 1978. Seit 1976 Atelier in Speyer. 1980 Diplom der Akademie der Bildenden Künste | München. 1980 bis 1984 Assistent am Lehrstuhl für Malerei und Graphik von Prof. Gerd Winner | Akademie der Bildenden Künste | München. Er lebte und arbeitete in Speyer und Italien.

  Die Vernissage: Sonntag, 13. Oktober 2019, 11 Uhr, Kulturhof Flachsgasse. Begrüßung: Klaus Fresenius, Vorsitzender Kunstverein Speyer. Grußwort: Stefanie Seiler, Oberbürgermeisterin Stadt Speyer. Einführung: Dr. Susanne Wichert, Direktorin Stiftungsmuseen, Geschäftsführerin rem | gGmbH Mannheim.

Öffnungszeiten: vom 13. Oktober bis 17. November 2019 donnerstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr. -red-