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Studentinnen des Instituts für Kunstwissenschaft: wie kann man Kunst richtig zur Wirkung bringen © Pauline Kröper

„gegen/über“ - „mpk:Sichtweisen“

Ausstellungsraum von Kunststudenten im mpk

Kunststudenten der RPTU aus Landau haben einen Ausstellungsraum im mpk, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, neu konzipiert, der am Donnerstag, 6. Juni, um 18 Uhr eröffnet wird.

   Ein Kunstwerk ist in einem eigenen kleinen Raum eingeschlossen und nur durch Gucklöcher zu erleben, ein anderes bewusst neben ein bodennahes Fenster gehängt – diese Präsentationen gehören zu einem gleichermaßen neugierig machenden wie humorvollen Konzept von Studierenden des Instituts für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst der RPTU. Die installative Präsentation ist Teil eines alternativen Ausstellungskonzeptes mit mpk-Sammlungskunst, das im Seminar von Prof. Marc Fritzsche erarbeitet worden ist.

   Unter dem Titel „gegen/über“ zeigen die Studenten im Rahmen der Reihe „mpk:Sichtweisen“ nun abstrakte und gegenstandslose Positionen der Kunst nach 1945 in spannungsreichen Dialogen.

   Viele Werke wurden hierfür eigens aus dem Depot geholt. Somit können die Museumsgäste länger nicht gezeigte Werke in einer überraschenden Zusammenstellung neu entdecken. Marc Fritzsche, Professor für Kunstdidaktik, und mpk-Direktor Steffen Egle laden zu einem Werkstattgespräch ein. Die Studenten stellen den neuen Ausstellungsraum vor und bieten im Anschluss eine Führung an.

   Mit der Reihe „mpk:Sichtweisen“ wird die Sammlung bis zur Neupräsentation im kommenden Jahr zum Experimentierraum. Künstler und Akteure der Stadtgesellschaft sowie Studenten sind eingeladen, ihre Sicht auf die Sammlung des mpk zu gestalten. - Regina Reiser

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