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- Veröffentlicht am Samstag, 11. April 2026 06:25
51 Millionen fürs Kombiverkehrsterminal Ludwigshafen
Die BASF SE hat Ende März für den Ausbau und die Sanierung des Kombiverkehrsterminals Ludwigshafen eine Förderzusage des Bundes in Höhe vonknapp51 Millionen Euro erhalten.
Nach Abschluss der internen Prüfung des Zuwendungsbescheids können nun die Baumaßnahmen für den Ersatz der beiden ältesten Umschlagmodule beginnen. Die Fertigstellung des Projekts ist für 2028 vorgesehen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag.
Das Kombiverkehrsterminal Ludwigshafen zählt zu den größten, modernsten und effizientesten Straße-Schiene Umschlagterminals in Europa. Täglich werden dort über den Betreiber, das KTL – Kombi-Terminal Ludwigshafen, mehr als 1.000 Ladeeinheiten umgeschlagen, ein erheblicher Teil davon für externe Kunden. Damit ist das Terminal nicht nur logistisches Rückgrat des Industriestandorts Ludwigshafen, sondern ein zentraler Baustein des deutschen und europäischen KV‑Netzwerks.
Mit den geplanten Maßnahmen stärken BASF und das Terminal die Verlagerung von Güterverkehren auf die Schiene und leisten einen wichtigen Beitrag zu Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Klimaschutz, und damit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Zugleich wird das Terminal technisch modernisiert, um die steigenden Anforderungen des kombinierten Verkehrs auch zukünftig zuverlässig abdecken zu können.
„Die Förderzusage ist ein wichtiges Signal für den kombinierten Verkehr und die industrielle Infrastruktur in Deutschland“, sagt Helmut Winterling, President European Verbund Sites. „Wir begrüßen die Unterstützung des Bundes sehr. Sie ermöglicht uns, das Kombiverkehrsterminal Ludwigshafen zukunftsfähig aufzustellen und seine Leistungsfähigkeit auch langfristig zu sichern.“ - Leon Göllner
