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- Veröffentlicht am Donnerstag, 02. April 2026 05:27
Wiederholte Gefahrstoffeinsätze am Bahnhof Speyer
Michael Wagner (CDU) fordert endlich wirksame Konsequenzen zum Schutz von Bevölkerung und Einsatzkräften
Die erneuten Gefahrstoffeinsätze am Bahnhof Speyer zeigen ein strukturelles Problem, das seit Jahren ungelöst ist. Bereits in den Jahren 2022 und 2024 kam es zu vergleichbaren Vorfällen mit abgestellten Kesselwagen, aus denen durch Druckanstieg Dämpfe austraten. Auch der aktuelle Einsatz vom 30. März 2026 reiht sich nahtlos in diese Serie ein.
„Es kann nicht sein, dass sich solche Einsätze in regelmäßigen Abständen wiederholen und dennoch keine erkennbaren Konsequenzen gezogen werden“, erklärt der Landtagsabgeordnete Michael Wagner (CDU). „Auch wenn nach Einschätzung der Feuerwehr jeweils keine akute Gefahr für die Bevölkerung bestand, bedeuten diese Einsätze eine erhebliche Belastung für unsere Einsatzkräfte – und sorgen verständlicherweise für Verunsicherung bei den Bürgerinnen und Bürgern.“
Besonders kritisch sieht Wagner, dass beladene Kesselwagen weiterhin im Bereich eines stark frequentierten Bahnhofs abgestellt werden. Bereits nach früheren Vorfällen war gefordert worden, diese Praxis zu ändern – ohne erkennbare Wirkung. „Unsere Feuerwehrleute leisten unter schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit. Sie dürfen aber nicht immer wieder unnötig Risiken ausgesetzt werden, weil bekannte Probleme nicht konsequent angegangen werden“, so Wagner weiter.
„Hinzu kommt, dass durch die wiederholten Einsätze erhebliche Kosten für die öffentliche Hand entstehen, deren vollständige Übernahme durch die Verursacher bislang nicht immer transparent nachvollziehbar ist." Die im August 2024 entstandenen Einsatzkosten beliefen sich lt. Stadtverwaltung auf 3.871,49 € (lt. Stadtverwaltung musste die Feuerwehr insgesamt sechs Mal ausrücken).
„Es braucht jetzt endlich wirksame Maßnahmen, damit sich diese Vorfälle nicht weiter wiederholen. Die Menschen in Speyer und die Einsatzkräfte haben ein Recht auf größtmögliche Sicherheit“, so Wagner. - CDU/Presse
